Halbjahresbilanz
Kaum noch Zwangsversteigerungen

Die Nachfrage nach Immobilien ist groß – und das spiegelt sich auch bei den Zwangsversteigerungen wieder. Immer mehr Eigentümer können durch freihändigen Verkauf abwenden, dass ihre Immobilie unter den Hammer kommt.
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RatingenIn Deutschland sind im ersten Halbjahr dieses Jahres fast 30 Prozent weniger Immobilien bei Zwangsversteigerungen unter den Hammer gekommen als in den ersten sechs Monaten 2012. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Halbjahresbericht des Ratinger Fachverlages Argetra hervor. Die 23.500 Zwangsversteigerungstermine seien der niedrigste Stand seit 13 Jahren. Zudem bedeute dies den stärksten Rückgang seit Beginn der Zählung vor 15 Jahren. Die Experten erklären die Entwicklung mit der starken Nachfrage nach Immobilien aufgrund der Finanzmarktkrise.

So konnte mancher Eigentümer durch freihändigen Verkauf die Zwangsversteigerung abwenden. Zudem habe das niedrige Zinsniveau vielen Immobilienbesitzern Umschuldungen ermöglicht, die sie vor der Zwangsversteigerung bewahrten.

Der Trend war in allen Bundesländern zu beobachten. Überdurchschnittliche Rückgänge gab es in Niedersachsen, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern sowie im Stadtstaat Bremen. In den Städten Hof (39,8 Prozent), Heilbronn (44,3), Cottbus (29,9) und Mannheim (23,3) gab es gegen den Trend Zuwächse.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Halbjahresbilanz: Kaum noch Zwangsversteigerungen"

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  • Ja, auch in der BRD wächst die Immobilien-, besser Kreditblase. Die (Natur)Gesetze des Zinsgeldes lassen sich eben nicht wegzaubern! Aber JEDE Blase platzt, davor sind auch die glückseeligen deutschen Schlafmichel nicht gefeit. Geschweige denn geschützt.
    Der einzige Unterschied zu den anderen Pleitemärkten: DEU ist als letzter Rettungsanker sprich Zahlemann und Bürge auserkoren, vorgesehen und durch UNSERE EIGENEN Politiker schon auf dem Tablett serviert. Gute Nacht!

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