Hausbau und Immobilienkauf
Hohe Tilgung senkt Zinsrisiko

Wer heute ein Haus baut oder eine Immobilie kauft, sollte eine Tilgungsrate vereinbaren, die über einem Prozent liegt, denn bei einem späteren Auslaufen der Festzinsen können die dann fälligen Zinsen deutlich höher sein.

Ein Beispiel: Wurde eine fünfjährige Zinsbindung und ein Prozent Tilgung vereinbart, sind am Ende der Frist noch 95 Prozent der ursprünglichen Schulden vorhanden. Beträgt die Anfangstilgung hingegen drei Prozent, so beträgt die Restschuld nach fünf Jahren nur noch rund 83 Prozent.

Ratsam ist angesichts der derzeit niedrigen Zinsen eine lange Zinsbindung. Bei einer 15-jährigen Festschreibung sollte ebenfalls eine höhere Tilgung als ein Prozent vereinbart werden. Bei zwei Prozent Anfangstilgung sind nach Ablauf der 15 Jahre bereits mehr als 40 Prozent der Schulden abbezahlt. Der Unwägbarkeit, dass in ferner Zukunft die Zinsen deutlich höher sind, kann der Bauherr dann gelassener entgegensehen, da der Schuldenberg dann schon deutlich geschrumpft ist.

Mit Bestzinsen für Baugeld unter vier Prozent bei zehnjähriger Zinsbindung sind die aktuellen Konditionen weiterhin historisch günstig.

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