Heizkosten
Mieter dürfen auf Rückzahlung hoffen

Der niedrige Ölpreis macht sich für die Verbraucher nicht nur an der Tanksäule bemerkbar, sondern auch an den Heizkosten für das laufende Jahr. Eine Teil-Rückerstattung der Heizkosten scheint wahrscheinlich.

BerlinMillionen Mieter können wohl auch für 2015 mit Rückzahlungen bei den Heizkosten rechnen. Dies gelte aber nur dann, wenn das Wetter in den letzten drei Monaten des Jahres mitspiele, sagte ein Sprecher des Deutschen Mieterbundes (DMB) der Nachrichtenagentur AFP am Montag in Berlin und bestätigte einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Hauptgrund für die optimistische Prognose sind demnach die niedrigen Energiepreise. So sank der Ölpreis binnen eines Jahres um mehr als 50 Prozent.

Mit wie viel Rückzahlungen Mieter für das vergangene Jahr rechnen können, gibt der DMB Anfang Oktober bekannt. Dann soll der neue Heizspiegel für Deutschland veröffentlicht werden. Die Heizkostenabrechnungen für 2014 müssen den Mietern bis spätestens zum Jahresende zugehen.

Die Wahl des passenden Brennstoffs, die optimale Temperatur im Brennraum und vor allem die richtige Luftzufuhr seien ausschlaggebend für ein ebenso wirtschaftliches wie umweltgerechtes Heizen, so der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI).

Entscheidend für eine optimale Verbrennung sei die richtige Luftzufuhr: Beim Anzünden sei es wichtig, möglichst schnell hohe Temperaturen zu erreichen. Dies gelinge am besten mit dünn gespaltenem Holz und handelsüblichen Anzündern. In dieser Phase benötige das Feuer viel Sauerstoff – es sei viel Luftzufuhr nötig.

Falls sich ein Glutbett bilde, könnten größere Holzscheite oder Briketts nachgelegt werden. Sobald diese mit flackernden Flammen brennen, müsse die Luftzufuhr gedrosselt werden, um einen emissionsarmen und sparsamen Abbrand zu gewährleisten.

Wer besonders umweltgerecht heizen wolle, der müsse auf moderne Verbrennungstechnik setzen. Aktuelle Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkamineinsätze würden die eingesetzte Energie mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent und mehr nutzen und durch deutlich niedrigere Emissionswerte als Altgeräte aus den 1970er- und 1980er-Jahren überzeugen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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