HSH-Studie untersucht russische Immobilienmärkte
Kaum deutsche Investoren in Russland

Russland rückt immer stärker in den Fokus internationaler Immobilieninvestoren. Wie eine aktuelle Studie der HSH Nordbank zeigt, die heute anlässlich der Expo Real veröffentlicht wird, wird das Investitionsvolumen an den russischen Gewerbeimmobilienmärkten in diesem Jahr auf rund 4,5 Mrd. Dollar steigen – ein Plus von rund 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

wik MÜNCHEN. Mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent dominieren ausländische Investoren, allen voran Österreicher, US-Amerikaner und Briten. Deutsche Großanleger indes spielen praktisch noch keine Rolle.

Wichtigstes regionales Investitionsziel ist Moskau: Hier seien sowohl Büro- wie auch Einzelhandelsflächen immer noch rar, Projektentwickler daher besonders aktiv, schreiben die Autoren der Studie. Doch auch St. Petersburg wird als Anlageziel entdeckt. Nach London, Paris und Moskau ist dies der größte Ballungsraum Europas. Das regionale Bruttoinlandsprodukt wuchs zwischen 2004 und 2005 um acht Prozent – deutlich mehr als im Landesdurchschnitt. Der noch kleine Büroimmobilienmarkt entwickle sich in großen Schritten, heißt es, Vermieter von Einzelhandelslfächen profitierten von weiter zunehmender Kaufkraft.

Zunehmend wichtiger werden zudem die „Millioniki“, wie die immerhin elf Millionenstädte genannt werden, die es außer Moskau und St. Petersburg noch gibt im Land. „Der Nachholbedarf ist in diesen regionalen Märkten besonders hoch“, sagt Claudio Lagemann, Leiter des Unternehmensbereichs Immobilien-Kunden bei der HSH Nordbank. Rund 20 Prozent des gesamten Investitionsvolumens, schätzt die Studie, sollen in diesem Jahr in die Regionalmetropolen fließen.

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