Immobilien bauen
Fertighäuser liegen im Trend

Für sie gelten bei Vertragsabschluss andere Regeln als beim regulären Kauf.

Technisch immer ausgereifter, optisch zunehmend individueller und durch die standardisierte Fertigung bei einem erfahrenen Anbieter auch qualitativ immer hochwertiger: Fertighäuser. Sie liegen im Trend, jeder siebte Neubau wird inzwischen angeliefert. An einer Stelle müssen Bauherren aber besonders aufpassen: beim Bodengutachten. Denn mit dem Grundstück hat der Haushersteller nichts zu tun. Ob das Traumhaus darauf passt, ohne beispielsweise abzusaufen, ist Sache des Kunden.

Christoph Windscheif vom Bundesverband deutscher Fertigbau empfiehlt: "Bei fast allen Grundstücken kann es wegen einer Hanglage oder drückendem Wasser kompliziert werden. Was der Kunde dazu weiß, sollte er dokumentieren. Gute Anbieter holen dann auf eigene Rechnung ein Gutachten ein."

Für Fertighäuser gelten bei Vertragsabschluss andere Regeln als beim regulären Kauf. Der Bauherr vereinbart hier keinen Kaufvertrag, sondern einen Werkvertrag. Er kann bei Ärger von diesem Vertrag nicht binnen zwei Wochen Widerrufsfrist zurücktreten. Für die erbrachten Vorleistungen muss er zahlen. Bei Streit am Fertigbau können Auftraggeber die Ombudsstelle des Verbandes einschalten.

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