Immobilien in Bayern
Wo Immobilienkäufer in München zuschlagen

Der Immobilienmarkt in München spielt verrückt. Nirgendwo sonst werden in Deutschland so hohe Preise und Mieten erzielt. Mit einem Tool können Anleger die besten Stadtlagen miteinander vergleichen.

MünchenMünchen ist Deutschlands-Immobilien-Hauptstadt. 11.055 Eigentumswohnungen wurden im vergangenen Jahr dort verkauft. Der damit erzielte Umsatz stieg nach einer Studie des börsennotierten Wohnungsunternehmens Accentro auf 4,05 Milliarden Euro. In keiner anderen Stadt wurden Wohnungen in dieser finanziellen Größenordnung verkauft. Im Schnitt kostete jedes im Jahr 2014 verkaufte Objekt 365.898 Euro.

Wie weit die Metropole an der Isar vorne liegt, zeigt der Vergleich mit Berlin. „Die Kaufpreise in München haben sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt“, sagt Accentro-Vorstand Jacopo Mingazzini. „Die durchschnittlichen Umsätze je Verkauf, die in der bayerischen Hauptstadt erzielt werden, sind um 87 Prozent höher als in Berlin“.

Marktbeobachter schwärmen. „Die bundesweit höchsten Wohnungsmieten und Preise für Wohneigentum gehen einher mit der niedrigsten Leerstandquote“, erklärt Manfred Binsfeld, Leiter Immobilienmarktresearch bei Feri Eurorating. Der Münchner Wohnungsmarkt spiele „in einer anderen Liga“, auch wenn seit August die Mietpreisbremse gilt.

Ein Kauf lohnt sich vor allem für Liebhaber und Sicherheitsfanatiker. „Vervielfacher jenseits der 30 und Nettomietrenditen unter drei Prozent sind ein klares Signal“, sagt Binsfeld. „Im höherpreisigen Segment sind Wohnungspreise von mehr als 10.000 Euro pro Quadratmeter künftig die Regel und nicht die Ausnahme“, erklärt Marcus Cieleback, Head of Research bei Patrizia.

Die Mieten werden in München weiter steigen, jedoch nicht in der Dynamik wie in der Vergangenheit. „Dies liegt vor allem an der Einkommenshöhe, die ein weiteres hohes Mietwachstum nicht zulässt. Hier sind Grenzen erreicht“, erklärt Cieleback. „Die Renditen werden durch diese Entwicklung weiter sinken“.

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