Immobilien in Ungarn
Genehmigung für Hauskauf ist Formsache

In Ungarn benötigen Ausländer eine Genehmigung zum Erwerb einer Immobilie. Die Erlaubnis wird vom so genannten Verwaltungsamt erteilt und ist in fast allen Fällen eine Formsache. Wird eine Gesellschaft (AG, GmbH) gekauft, die die Immobilien hält, entfällt die Genehmigungspflicht – auch dann, wenn Ausländer Gesellschafter werden.

HB rev/BUDAPEST. Ackerland sowie vom Staat besonders geschützte Grundflächen dürfen nicht an Ausländer veräußert werden.

Kaufverträge werden schriftlich abgefasst und müssen von einem in Ungarn zugelassenen Notar oder Rechtsanwalt erstellt und gegengezeichnet werden. Der Vertrag ist danach innerhalb von 30 Tagen dem zuständigen Grundbuchamt vorzulegen. Die rechtskräftige Eintragung des Eigentums dauert in der Regel etwa sechs Monate. Das Honorar des Notars oder Rechtsanwalts ist Verhandlungssache und beläuft sich meistens auf ein bis zwei Prozent des Kaufpreises.

Kauf und Verkauf von Immobilien werden besteuert. Der Satz beträgt zwei Prozent für Immobilien im Wert bis zu vier Mill. Forint (gut 15 000 Euro) sowie weitere zehn Prozent, falls der Wert darüber hinausgeht.

Mietet ein Ausländer eine Immobilie statt sie zu kaufen, ist dafür keine Genehmigung vom Verwaltungsamt notwendig. Die meisten Mietverträge werden für mittel- und langfristige Zeiträume abgeschlossen. In der Regel verlangen die Vermieter eine Kaution von zwei bis drei Monatsmieten.

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