Immobilien: Keine Parallele zur Krise 2009

Immobilien
Um welche Blase geht's hier eigentlich?

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Keine Parallele zur Krise 2009

Nicht nur die Preise, sondern auch die Werte der Wohnungen werden sinken. Aber plötzliche deftige Wert- und Preiseinbrüche, weil spekulative Neubauten zu einem Überangebot geführt haben wie vor acht Jahren in Spanien und Irland sind nicht zu erwarten. Während Chinesen, die es sich leisten können, zurzeit ihre zweite und dritte Wohnung kaufen und darauf vertrauen diese ein wenig später unvermietet noch sehr viel teurer wieder losschlagen zu können, kaufen Deutsche Eigentumswohnungen, vermieten sie und geben sich mit schmalen Mietrenditen zufrieden, die aber immer noch höher sind als die Renditen von Anleihe.

Es ist auch nicht zu erwarten, dass aus allmählich sinkenden Werten und Preise rasend fallende werden, weil Hausbesitzer ihre Kredite nicht mehr bezahlen können und in ihrer Not die eigenen vier Wände verkaufen müssen. Dazu finanzieren die Deutschen ihren Immobilienbesitz viel zu solide.

Zur Erinnerung: In Deutschland haben die Besitzer großer, wild zusammengekaufter Gewerbe- und Wohnungsportfolios nach 2009 den Banken den Schlüssel in die Hand gedrückt. Die Besitzer von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern haben brav ihre Kredite weiter bezahlt. Sie haben keine Leichen in den Kellern der Banken hinterlassen.

Diese Wohnraumbesitzer müssen sich nur damit abfinden, dass es nicht nur aufwärts geht. Wie sich das anfühlt, können sie ja mal bei Aktieninhabern erfragen. Vor 18 Monaten hatte der Dax noch mehr als 12.000 Punkte. Jetzt sind es nur noch gut 10.600.

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Kommentare zu " Immobilien: Um welche Blase geht's hier eigentlich?"

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  • @Petersen
    Nun, sicher fällt eine detaillierte Rechnung individuell aus- bitte vergessen Sie jedioch nicht, dass nicht ich mit dem siimplen Brot- Beispiel um die Ecke gekommen bin. Sie machen jedoch - wie viele- zwei Fehler:
    1. Sie messen dem Wohnent für die Zeit der Selbstnutzung keine Wert bei. Das ist zugegeben schwierig und individuell, jedoch zwingend einzubeziehen.
    2. Auch als Mieter haben Sie über die reine Miete- die beileibe nicht konstant ist während einer längeren Mietzeit- hinaus Kosten: Sie müssen bei Umzug die alte Wohnung herrichten,die neue nach eigenen Wünschen, den Umzug bezahlen (ja, auch der eigenen Arbeitskraft, der eigenen Urlaubszeit ist ein Wert beizumessen), ...

  • Schwachsinniger Artikel...

    Wenn man die Schiller PE Ratio bei Aktien zugrunde legt (Kurs/Gewinn Verhältnis) wo der Mittelwert seit 100 Jahren bei 16,5 liegt dann sind Aktien mit einem Wert von 27 ziemlich teuer.. Um nicht zu sagen da wird es knallen.

    Früher hieß es immer Mieteinnahmen x 15 gleich Kaufpreis (sog. Maklermethode). Deckt sich zumindest annähernd mit dem Mittelwert der der Schiller PE Ratio. Gemäß Blasenindex liegt das Kurs/Gewinn Verhältnis in den Big Seven zwischen 25 und 30, was sich wiederum mit dem Wert für den Aktienmarkt deckt.

    Schiller prognostiziert für den Dow einen Wert von 10.000-11.0000 Punkten was ein Preisrückgang von 40% entspricht. Würde man das jetzt auf Immobilien übertragen.. quasi zurück zum 17fachen der Jahresrohmiete (von z.B. dem 25 fachen).. ohje...

  • @Detlef Kaiser

    1. Der Investor muss erstmal die Mieter finden, die seine Investition in Form von hohen Mieten bezahlen kann.
    2. Das Mietobjekt verteuert sich durch unsinnige Gesetzesverordnung wie Wärmedämmung, E-Tankstelle usw.
    3. Die größte Gefahr droht jedoch von einer Grün-Sozialistsichen Politik die das CO2 per marktfeindlichen Gesetzen aus Deutschland verbannen will. Die gesamte Wirtschaft wird dadurch in Deutschland vernichtet und damit die Arbeitsplätze. Somit können in Zukunft weder das Kapital (Einkommen) in Form der Kreditrückzahlung, der Miete und geschweige denn des Neubau/Instandhaltung aufgebraucht werden.

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