Immobilien
Mieten steigen rasant, Kaufpreise stagnieren

Die Mieten ziehen im Bundesschnitt deutlich an. Nach einer Analyse von Empirica in einigen Kreisen sogar um knapp 28 Prozent zum Vorjahresquartal. Wo die Mieten steigen.
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HB DÜSSELDORF. Mieter müssen bei einem Wohnungswechsel mehr bezahlen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Empirica. In jedem dritten Kreis sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren stärker gestiegen als der Preisindex der Lebenshaltung. Vor einem Jahr galt dies nur für jeden neunten Kreis.

Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres sind die inserierten Mietpreise im Schnitt um 3,8 Prozent gestiegen, in den kreisfreien Städten um 5,4 Prozent und um 2,7 Prozent in den Landkreisen. Der Anstieg gegenüber dem Vorquartal fiel mit 0,9 Prozent jedoch niedriger aus als im letzten Quartal mit 1,5 Prozent. Besonders stark stiegen die Mieten in Prmasens (28 Prozent), Berlin (19 Prozent) und Oldenburg (16 Prozent).

Am teuersten leben Mieter nach wie vor in München (12,5 Euro pro Quardratmeter), Frankfurt (11,7 Euro pro Quadratmeter) und Hamburg (11,3 Euro pro Quadratmeter). München steigt deutlich an (8 Prozent zum vorigen Quartal) und erreicht das höchste Niveau seit 2004.

Die inserierten Kaufpreise legen dagegen eine Verschnaufpause ein: zum Vorquartal sind sie in den Landkreisen leicht gesunken (-0,2%), in kreisfreien Städten kaum gestiegen (+0,4%).

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