Immobilien
So funktioniert der Preistrick bei alten Häusern

Bei Kauf und Sanierung von denkmalgeschützten Häusern locken Steuervorteile. Einige Bauträger schlagen diesen Vorteil pauschal auf den Kaufpreis drauf. Ein Immobilienentwickler erklärt im Interview, wie das funktioniert.
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Viele Immobilienkäufer träumen von historischen Gebäuden. Denkmalgeschützte Objekte sind aber nicht nur etwas für Romantiker. Steuervorteile und günstige Kredite können geldwerten Vorteil bringen. Auf dem Markt für Denkmal-Immobilien ist aber nicht alles Gold was glänzt.

Das erklärt Jürgen Dziumbla, Geschäftsführer der Denkmalneu Gruppe im Interview. Sein Unternehmen ist spezialisiert auf die Umnutzung alter Gebäude. In den vergangenen zehn Jahren hat es rund 800 Einheiten saniert. In Bamberg entwickelt Dziumbla gerade ein 155 Jahre altes Industriedenkmal, in dem rund 500 neue Wohn- und Gewerbeeinheiten entstehen.

Herr Dziumbla, selbst die aktuelle Immobilienhausse kann die Romantik beim Kauf alter Häuser nicht zerstören. Was gibt solchen Denkmälern ihren Reiz?
Es gibt viele Reize. Erst einmal ist es die historisch Substanz. Niemand baut heute noch mit 1,5 Meter breiten Wänden oder vier Meter hohen Decken. Das wäre viel zu teuer. Dann die Lage: Viele Altbauten und historische Industrieareale liegen sehr zentral, auf Flächen, die heutzutage, seitens der Genehmigung, niemals so bebaut würden.

Sie entwickeln gerade ein großes Industriedenkmal in Bamberg. Warum sollte jemand in so ein altes Fabrikgemäuer ziehen?
Zentrale Lage, interessante Substanz und ein intelligentes Nutzungskonzept. Nicht zuletzt kann ein Kauf wegen Steuervorteilen und Förderungen interessant sein.

Was sind das für Menschen, die dort unbedingt in einem alten Kraftwerk oder der ehemaligen Kantine der Industriearbeiter leben möchten?
In dem Bamberger Industrieareal bieten wir etwas für alle Lebenssituationen. In der renovierten ehemaligen Schlosserei leben Studenten. Eine ehemalige Produktionshalle haben wir auf die Bedürfnisse von Singles ausgerichtet. In einem früheren Lagergebäude finden sich loftartige Wohnungen für Pärchen, mit Parken im Gebäude. Reihenhäuser, in denen früher Teppiche hergestellt wurden, haben wir für junge Familien reserviert. Ins frühere Kraftwerk ziehen die Senioren. Die Wohnungen sind barrierefrei und mit breiten Türen und einem Notruf-System ausgestattet.

Wer zieht in die ehemalige Fabrikanten-Villa?
Da dürfen alle Zielgruppen rein. Dort leben Best Ager ebenso wie ein Yuppie. Die Wohnungen sind sehr repräsentativ. In einem Stil, wie es ihn heute nicht mehr gibt.

Nicht nur die Liebhaberei für Architektur fasziniert die Investoren bei Denkmälern. Welche Förderungen können Bauherren und Vermieter abgreifen?
Es gibt etwa die KfW-Programme 151, 159 und 124 für Eigennutzer, die günstigere Zinsen und Tilgungszuschüsse bieten.

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So funktioniert der Preistrick bei alten Häusern

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Wie Bauträger tricksen

Seite 3:

Die Risiken für Immobilienkäufer

Kommentare zu " Immobilien: So funktioniert der Preistrick bei alten Häusern"

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  • Es fehlt die Überschrift " REKLAME " oder EIGENWERBUNG

    Ich kann nur jedem priv. Eigenheimsuchenden von Denkmal geschützen Gebäuden abraten.:

    Ich pers. bin ein Liebhaber alter Baukunst, aus guten Gründen.
    - Man sollte sich vor dem Kauf sehr genau informieren, was unter Denkmalschutz steht !!!!
    - Ist es nur die Fassade
    - Oder stehen im Haus selbst betreff Innenausbau bedenken seitens der Denkmalbehörde?

    Man sollte sich unbedingt eines merken: die Denkmalbehörde ist das korrupteste was es auf der
    Welt gibt. Da muss ich Hernn Zimmer VOLL zustimmen.

    Also vor Kauf bis ins kleinste Loch - schriftlich mit der Denkmalbehörde KLARHEIT schaffen.
    Da dies aber praktisch fast unmöglich ist - besser die Finger davon lassen.
    Die Herrschaften sind IMMER auf Studienreisen, die man finanzieren sollte.

  • Ganz so wie die ehemaligen Ostimmobilien!

    Wer kommt denn auf solche Gedanken? Etwa der Makler, der Bauträger, der Käufer?

    Nein, es sind die Politiker. Politiker, die für diese Gesetze entlohnt werden. Gemessen an den Beträgen, um die es hier geht, sind die Machenschaften der FIFA noch Kindergarten.

    Wenn Blatter einen Fehler gemacht hat, dann der, den er sich im ESM-Vertrag hätte anlesen können.

    - Zahlungspflicht der Mitgliedsstaaten auf Anforderung innerhalb von 7 Tagen
    - keine Auskunftspflicht
    - keine Strafverfolgung der Akteure
    - kein Klagerecht der Mitgliedsstaaten

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