Immobilien So viele Baugenehmigungen wie zuletzt 1999

In den ersten neun Monaten dieses Jahres sind in Deutschland so viele Wohnungen genehmigt worden wie seit 17 Jahren nicht mehr. Vor allem mehr Wohnheime und Mehrfamilienhäuser ließen die Zahl ansteigen.
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In Deutschland werden so viele Wohnungen genehmigt wie lange nicht. Quelle: dpa
Hausbau

In Deutschland werden so viele Wohnungen genehmigt wie lange nicht.

(Foto: dpa)

BerlinDer Bauboom in Deutschland setzt sich fort: In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden so viele Genehmigungen für den Bau neuer Wohnungen erteilt wie seit 17 Jahren nicht mehr. Insgesamt waren es 276.300 und damit 24,0 Prozent oder rund 53.500 mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Ein Grund dafür ist die starke Nachfrage nach Flüchtlingsunterkünften. Deshalb gab es bei den Genehmigungen von Wohnheimen einen Zuwachs von fast 130 Prozent auf 18.400.

Begünstigt wird der Bauboom aber nach wie vor auch von niedrigen Zinsen, stark wachsenden Großstädten wie Berlin und der anhaltend guten Konjunktur. Investoren stecken auch mangels attraktiver Anlagealternativen viel Geld in Wohnungen und Häuser.

Bundesregierung und Immobilienwirtschaft schätzen den jährlichen Neubaubedarf auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen. 2015 wurde das Ziel verfehlt: Rund 250.000 Wohnungen wurden fertiggestellt - so viele wie seit 2006 nicht mehr.

Hier liegen die teuersten Einkaufsstraßen Europas
Einkaufen in Europa
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Das Unternehmen Cushman & Wakefield hat in seinem jährlichen Report die Spitzenmieten von internationalen Einkaufsstraßen veröffentlicht. Besonders viele italienische und deutsche Städte befinden sich unter den Standorten. Ein Überblick, in welchen Städten sich die teuersten Shoppingstraßen in Europa befinden.

Platz 15: Köln
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Zu den teuersten Einkaufsstraßen in Europa gehört die Schildergasse in Köln. Mieter aus dem Einzelhandel zahlen dort bis zu 295 Euro pro Quadratmeter im Monat. Zwar sind die Mietpreise im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen, dennoch steigt die Stadt am Rhein einen Platz im Ranking auf.

Platz 14: Berlin
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Sie ist die Fortsetzung des Kurfürstendamms und zählt zu den teuersten Einkaufsstraßen Europas: Die Tauentzienstraße in Berlin. Genau wie 2015 liegen die Top-Mieten dort bei 305 Euro pro Quadratmeter im Monat. Allerdings steigt die Hauptstadt in dem Ranking im Vergleich zum Vorjahr einen Rang weiter nach oben.

Platz 13: Genf
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Während Einzelhändler auf der Rue de Rhone in Genf 2015 noch durchschnittlich 320 Euro für einen Quadratmeter im Monat zahlen mussten, liegt der Preis aktuell bei 308 Euro. Günstiger geworden ist die Luxusmeile damit nicht wirklich. Folge des leichten Preisrückgangs ist allein der Wechselkurs zum Schweizer Franken. Auf Euro-Basis rutschte die Stadt dennoch im Ranking um zwei Plätze nach unten.

Platz 12: Hamburg
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Um ein Geschäft auf der Spitalerstraße in Hamburg zu mieten, muss der Einzelhändler bis zu 310 Euro für einen Quadratmeter im Monat bezahlen. Das ist genauso viel wie 2015 – dennoch steigt die Hansestadt im Europa-Ranking von Platz 14 auf Platz zwölf.

Platz 11: Frankfurt
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Die Zeil ist der Ort, an dem Händler in Frankfurt sein wollen: Für einen Quadratmeter Laden sind sie 2016 deshalb bereit, bis zu 315 Euro zu zahlen. Wie Hamburg steigt damit Frankfurt bei stabilem Mietniveau im Ranking um zwei Plätze nach oben.

Platz 10: Venedig
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Zu den zehn teuersten Einkaufsstraßen in Europa zählt die Calle Larga XXII Marzo in Venedig. Der Mietpreis für einen Quadratmeter im Monat liegt in der Spitze bei 350 Euro und ist damit um 17 Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dennoch ist die italienische Stadt im Ranking um einen Platz abgerutscht. Grund dafür sind von der italienischen Politik vorgenommene Änderungen in den Mietgesetzen.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Immobilien: So viele Baugenehmigungen wie zuletzt 1999"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    Aber immer gerne, dafür gebe ich und Herr von Horn uns richtig Mühe.
    Nicht einfach den ganzen Tag zu allen Artikeln Kommentare zu schreiben.
    Da muss man schon einen breit aufgestellten Sachverstand haben. Danke

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