Immobilien Steigende Häuserpreise sind keine Gefahr

Der deutsche Immobilienmarkt ist nicht überhitzt, sagt die Ratingagentur Standard & Poor's. Deutsche Banken könnten auch größere Preisanstiege problemlos verkraften. Deutschlands Häusermarkt bekommt ein gutes Zeugnis.
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Wohnhäusern in der Kölner Südstadt: Seit 2010 haben die Immobilienpreise in Deutschland um 23 Prozent zugelegt. Quelle: dpa

Wohnhäusern in der Kölner Südstadt: Seit 2010 haben die Immobilienpreise in Deutschland um 23 Prozent zugelegt.

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DüsseldorfStandard & Poor's sieht Deutschlands Geldhäuser auch bei stark steigenden Häuserpreisen gut aufgestellt. Die Ratingagentur geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass die Immobilienpreise in Deutschland 2014 und 2015 um vier Prozent jährlich steigen werden. Dabei sind die Häuserpreise seit 2010 bereits um 23 Prozent gestiegen, was vor allem auf den starken Anstieg innerhalb mancher Metropolregionen zurückzuführen ist. Trotzdem sei der Immobilienmarkt in Deutschland nach Ansicht von S&P nicht überhitzt.

Sollten die Preise jedoch um acht Prozent steigen - wovon S&P nicht ausgeht - könnten die Risiken für deutsche Banken steigen, heißt es in der Studie. Das schlimmste Szenario: Eine starke Korrektur von Häuserpreisen, was zu Kreditausfällen führt.

Doch selbst bei steigenden Risiken wären die deutschen Banken nicht gefährdet. „Die Kreditwürdigkeit der deutschen Banken und entsprechender Pfandbriefe werde kaum schwanken“, sagte S&P-Analyst Harm Semder. „Das Rating deutscher Banken dürfte sich kaum verändern, weil Deutschlands Wirtschaft solide aufgestellt ist.“ Das Umfeld für deutsche Banken sei demnach sehr risikoarm.

Selbst wenn die Preise stärker steigen würden als von S&P erwartet, also um mehr als vier Prozent pro Jahr, hätte dies keine Auswirkung auf das Rating deutscher Banken. Vielmehr sei das Rating derjenigen Banken gefährdet, die ohnehin wegen ausländischer Investments wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt seien. „Unser Ausblick sieht wenig Veränderung bei den Ratings deutscher Pfandbriefe“, schrieb Standard & Poor's Kreditanalyst Bernd Ackermann.

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