Immobilien
Studie: Weniger Zwangsversteigerungen in den USA

Die US-Hilfen für zahlungsunfähige Hausbesitzer zeigen einer Studie zufolge erste Wirkungen. Im Januar wurden etwa zehn Prozent weniger Häuser und Wohnungen zwangsversteigert als noch im Dezember.

HB NEW YORK. Ein Grund dafür sei, dass ein Stillhalteabkommen der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac verlängert worden sei, sagte James J. Saccacio von Immobilienspezialist RealtyTrac. Die US-Regierung hat weitere Stützungsmaßnahmen für Hypothekenkunden angekündigt.

Allerdings kamen mit 274 399 Immobilien immer noch 18 Prozent mehr unter den Hammer als ein Jahr zuvor - das ist bereits der 37. Anstieg im Jahresvergleich in Folge. Einer von 466 US-Haushalten ist inzwischen von einer Zwangsversteigerung betroffen. Die Januar-Daten dürften daher nicht überbewertet werden, sagte RealtyTrac-Vizepräsident Rick Sharga. "Es ist fraglich, ob wir kurz davor sind, den Talboden zu erreichen."

Steigende Zinsen bei Hypotheken treibt schon seit Jahren in den USA immer mehr Eigenheimbesitzer an den Rand der Pleite. Das Platzen der Immobilienblase löste dann die weltweite Finanzkrise aus, die inzwischen in der schärfsten Rezession seit Jahrzehnten gemündet ist. So erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2009 inzwischen nur noch ein Wachstum der Weltwirtschaft von 0,5 Prozent, in den Industrieländern dürfte die Wirtschaftsleistung sogar zurückgehen.

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