Mieten und Immobilienpreise in den Großstädten steigen weiter. Der Neubau hält der hohen Nachfrage nicht stand. Nun schlägt eine Stiftung Alarm, dass die Miete die finanzielle Belastbarkeit vieler Haushalte übersteigt.

Kommentare

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  • Hallo Herr Keil, was spricht denn gegen Fr. Merkel. Diese bringt mit Ihrer Sozialisierung unter Ulbricht/Honecker die Erfahrung einer wirkungsvollen Mietpreisbremse mit?

    in der DDR hatte man eine sehr wirkungsvolle Mietpreisbremse installiert. Die Mieten blieben auf dem Stand von 1945 bei 40 - 100 Mark stehen. Das hat dann dazu geführt, dass kein Hausbesitzer irgend etwas in seine Immobilien gesteckt hat. Es gab eine ziemliche Wohnungsnot. Wenn die DDR nicht die BRD übernommen hätte, würden diese Gebäude heute nach und nach umfallen.

    Im D Halbsozialismus werden die Immobilienbesitzer mittels Mietunrecht, Linkssprechung und durch die Ökoreligion (ENEV) gequält. Dies schreckt viele potentielle Investoren von Investitionen in den Wohnungsbau ab. Mit den Millionen Neubewohnern gibt es in den Städten eine zunehmende Wohnungsnot der Ureinwohner deren Miete nicht vom Steuerzahler getragen wird. Es gibt recht grosse Mietpreisunterschiede abhängig davon wie lange jemand bereits in der Wohnung wohnt.

    Was spräche denn dagegen es mal mit etwas Kapitalismus zu versuchen. Bei hohen Mieten und Wohnungspreisen wird investiert und die Preise pendeln sich auf einem Gleichgewicht ein. Wenn die Politik Millionen Neueinwohner einlädt, dann sind die Mieten einige Zeit höher bis sich Angebot und Nachfrage wieder eingependelt haben?


    Im Kapitalismus

  • Obwohl im Koalitionsvertrag vereinbart, hatte die Union mit ihrer Beschränkung der Bremswirkung "auf die absolut notwendigen Bereiche" das Gesetz mit zahllosen Beschränkungen und Ausnahmen erheblich verwässert, so dass es nicht verwunderlich ist, wenn heute festgestellt wird, dass die Bremswirkung bei den Mieten nicht eingetreten ist. Die Ursache hierfür sieht auch der deutsche Mieterbund ausschließlich bei der bremsenden Union.
    Wir können festhalten, dass die Union alles unterlässt, um, insbesondere den bedürftigen Mietern (Alleinerziehende, etc.) bezahlbare Mieten zu garantieren.
    Insofern kann ich den betroffenen Mietern nur raten, Merkel und ihre Union nach 12 Jahren Nichtstun auf diesem Sektor endlich abzuwählen und stattdessen Martin Schulz und seine SPD zu wählen. Umso mehr, als die Union jetzt ihr wahres Gesicht zu diesem Thema zeigt: die neuen CDU-geführten Landesregierungen in NRW und Schleswig-Holstein wollen dieses Gesetz wieder abschaffen anstelle es zu verbessern!
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse.
    PS: Die Union kann nicht soziale Gerechtigkeit und sie will sie auch nicht!

  • Ursächlich verantwortlich für die Explosion der Immobilienpreise ist das DIABOLISCHE DUO aus Zentralbanken und Staat:
    Wurde 2007 / 2008 in den USA aus der "Subprime Bubble" ein klein wenig die Luft abgelassen (hätte man sie ganz deflationieren lassen, hätte es nicht nur Lehman, sondern sämtliche "Too-Big-Too-Fail-Banken" zerlegt), wurde an der Immobilienblase in China und insbesondere in Kanada...
    [Beitrag von der Redaktion editiert: Bitte benutzen Sie keine Links oder Videos zu anderen Seuteb.]
    ... kräftig weitergepumpt. Dass sie hier bei uns in der BRD trotz der verheerenden Niedrigzinspolitik der EZB bis auf einige Ballungszentren und Top-Lagen noch nicht so mönströs ist wie anderswo, ist insbesondere der bescheidenen demographischen Entwicklung in Deutschland zu verdanken.
    Wieso ist aber auch der Staat mitschuldig (bzw. ökonomische Vollpfosten in der Regierung, die nur auf Stimmenfang aus sind)?
    Wenn der Gesetzgeber etwa eine sogenannte "Mietpreisbremse" festlegt, wird schlicht und ergreifend WENIGER billiger Mietraum errichtet respektive zur Verfügung gestellt - da es sich nicht mehr rentiert. Der Staat verknappt hier also künstlich durch seinen Interventionismus das Angebot, wodurch schlussendlich die Preise dann noch viel stärker steigen.

  • Sehr geehrter Herr Streit,

    kennen Sie Google? Dann geben Sie dort einmal die Stichworte "Wohngeld" oder "Wohngeldrechner" ein.

    Ich verstehe das ganze Gejammere über unbezahlbare Mieten nicht. Wir haben seit Jahrzehnten ein sozialpolitisches Gesetz, das bei sozial Schwachen einen Teil der Miete übernimmt. Mag sein, dass es den jüngsten rasanten Anstieg der Mieten zu wenig berücksichtigt. Aber einen solchen Mangel zu beseitigen, dürfte kein gesetzgeberisches Kunststück sein.

  • DIE IMMOBILIE IST ZUM SPEKULATIONSOBJEKT VERKOMMEN!!!
    Wer eine Immobilie länger als 10 Jahre hält und dann verkauft, darf den Gewinn STEUERFREI behalten.
    Wer sich an einem Unternehmen beteiligt, zum Beispiel Aktien kauft, muss die Kursgewinne versteuern. Obwohl man mit so einer Beteiligung dazu beiträgt, dass Arbeitsplätze, Patente und Technologien in Deutschland bleiben.
    WIE SOLLEN DIE MIETEN BEZAHLT WERDEN, WENN IN DEN NÄCHSTEN JAHREN EINE GROSSE ANZAHL VON ARBEITSPLÄTZEN ABWANDERT?

  • Und was sagt wohl Mutti dazu?

    Richtig: Nix.

    ... und dann wird wieder gejammert "alles wird immer brutaler, fieser, rücksichtsloser und unmenschlicher".
    Falsch!
    Das ist genau das Gegenteil von unmenschlich - radikales, brutales Verhalten ist das natürlichste Verhalten überhaupt, wenn man merkt dass man gerade mit Kind und Kegel absäuft.

    Und Mutti?
    Sagt weiterhin nix.

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