Immobilienfirma
Vivacon verkauft en gros

Die Kölner Immobilienfirma Vivacon hat ein Paket von mehr als 2 000 Wohn- und Geschäftseinheiten an einen institutionellen Investor verkauft. Das vorläufige Transaktionsvolumen für die in Westdeutschland liegenden Immobilien belaufe sich auf rund 80 Mill. Euro, teilte der Konzern mit. Den Namen des Investors nannte das Unternehmen nicht.

Reuters/rrl DÜSSELDORF. Nach dem Geschäftsmodell von Vivacon werden Grundstück und Gebäude juristisch voneinander getrennt. Nach dem Verkauf bleibt Vivacon Eigentümerin des Grundstücks und erzielt dadurch wiederkehrende Einnahmen. Der Käufer zahlt nach Erbbaurecht den Wert der Immobilie sowie statt des Grundstückpreises Erbbauzinsen.

Vivacon erwarte aus dem Abschluss jährliche Erbbauzinseinnahmen von zunächst 860 000 Euro. Die Gesellschaft bekräftigte zudem ihre Gewinnprognose von 60 Mill. Euro (Vorjahr: 56,2) für das Geschäftsjahr 2008.

Zudem steigt Vivacon bei der börsennotierten Kölner Immobilienfirma Deutsche Reit AG (DR) ein. Vivacon zeichnete DR zufolge eine Kapitalerhöhung um zehn Prozent vollständig. Dadurch fließen DR rund 4,2 Mill. Euro zu. DR investiert in Gewerbeimmobilien, kauft aber wie Vivacon kleinere Wohnimmobilienportfolios, um daraus größere Paketen zu schnüren und diese an Institutionelle zu veräußern.

Die im Nebenwerteindex SDax notierte Vivacon-Aktie reagierte mit Kursgewinnen auf den Paketverkauf.

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