Immobilienhändler

Patrizia setzt stärker auf Skandinavien

50 Millionen Euro steckt der Wohnungsspezialist in ein Neubauprojekt in Kopenhagen. Nur ein Indiz dafür, dass Immobilien im wirtschaftsstarken Skandinavien immer attraktiver werden.
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MünchenMitten in der Schuldenkrise vieler südeuropäischer Länder werden Immobilieninvestments in Skandinavien immer beliebter. Der Wohnungsspezialist Patrizia steckt weitere 50 Millionen Euro in ein Neubauprojekt in Kopenhagen, wie der Augsburger Konzern am Mittwoch mitteilte. Die Wohnanlage habe 159 Einheiten, sei vor zwei Jahren fertiggestellt worden und fünf Kilometer vom Zentrum der dänischen Hauptstadt entfernt.

Patrizia Immobilien erwirbt das Objekt für einen ihrer auf Skandinavien spezialisierten Fonds. Dieser hat bereits in Schweden und Finnland zugekauft. Skandinavien lockt derzeit mit niedrigen Arbeitslosenquoten und Verschuldungsraten, die Wirtschaft entwickelt sich dort viel besser als in anderen Teilen der EU. Der Patrizia-Fonds ist Teil der Firmenstrategie, auch außerhalb des deutschen Heimatmarktes Fuß zu fassen.

  • rtr
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