Immobilienkonzern

Immofinanz warnt vor Nettoverlust

Hohe Abgaben belasten den östereichische Immobilienkonzer Immofinanz. Im zweiten Quartal ihres Geschäftsjahres werden die Steuern die Bilanz ins Minus drücken. Vor allem Russland bereitet dem Unternehmen Sorgen.
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Die österreichische Immofinanz befürchtet Verluste. Quelle: Reuters

Die österreichische Immofinanz befürchtet Verluste.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDer österreichische Immobilienkonzern Immofinanz hat wegen höherer Steuerlasten vor einem Nettoverlust gewarnt. Zwar gebe es im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 (per Ende Oktober) wohl ein Vorsteuerergebnis im einstelligen Millionenbereich, teilte das Unternehmen am Montag mit. Wegen höherer Ertragssteuern bleibt demnach aber unter dem Strich voraussichtlich ein Minus. Die konkreten Zahlen sollen am Mittwoch nach Börsenschluss in Wien bekanntgegeben werden.

Immofinanz bekommt seit dem Sommer den Wirtschaftsabschwung in Russland zu spüren. Das Land ist mit einem Viertel am Gesamtportfolio der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt. Trotz der Probleme will das Unternehmen an seinen russischen Einkaufszentren festhalten, wie Firmenchef Eduard Zehetner im November gesagt hatte.

  • rtr
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