Immobilienkonzern
Patrizia kauft Madame Tussaud

Der deutsche Immobilienkonzern Patrizia hat das Gebäude des weltberühmten Wachsmuseums Madame Tussaud gekauft. Allerdings nicht für sich. In Deutschland hat der Konzern kürzlich einen großen Wohnungsdeal besiegelt.
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Düsseldorf, FrankfurtDer deutsche Immobiliendienstleister Patrizia hat Madame Tussauds Immobilie in London übernommen. Kaufpreis: 466 Millionen Euro. Der Deal erfolgte im Auftrag des Versicherungskonzerns Fubon Life, für den Patrizia als Investment Manager agiert.

Der neue Besitzer ist einer der größten Versicherungskonzerne Asiens, der vorherige Besitzer war Secure Income REIT. „Bei der Umsetzung ihrer globalen Investmentstrategie setzen große institutionelle Investoren zunehmend auf strategische Partner“, kommentierte Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der Patrizia Immobilien, den Deal.

Der Mieter der Immobilie, der Betreiber des weltbekannten Wachsmuseums Madame Tussaud, muss sich um seinen Vertrag keine Sorgen machen, da ein langfristiger Mietvertrag bestehe. Eine beliebte Sehenswürdigkeit Londons muss also nicht umziehen.

Patrizia auf Einkaufstour in Deutschland

Patrizia hatte erst vergangene Woche einen großen Wohnungsdeal besiegelt: Für rund 900 Millionen Euro inklusive Schulden kaufte das Augsburger Unternehmen etwa 14.000 Wohnungen in Deutschland, die bislang einem skandinavischen Immobilienfonds gehörten. Patrizia gab die Transaktion am Montag bekannt und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Branchenkreisen. Die norwegischen und schwedischen Fondseigner hätten die zuletzt noch einmal angehobene Übernahmeofferte mehrheitlich angenommen. Einem Insider zufolge war bei den letzten Verhandlungen auch noch ein Bieter aus den USA im Rennen.

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Patrizia lieferte sich offenbar Bieterwettkampf

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