Immobilienmarkt
Der Zehn-Milliarden-Euro-Boom

Die Deutschen sind heiß auf Immobilien. 2012 dürften hierzulande so viele Wohnungen den Eigentümer gewechselt haben wie schon lange nicht mehr. Vor allem institutionelle Investoren haben zugeschlagen.
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FrankfurtIn Deutschland dürften 2012 Wohnungen im Volumen von mindestens zehn Milliarden Euro den Besitzer wechseln - so viele wie schon lange nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsgesellschaft CBRE in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Treiber sei der Verkauf großer Pakete an institutionelle Investoren, weniger das Geschäft mit Kleinanlegern, die in Wohneigentum investierten. Zum Jahresende sind noch die Privatisierung der bundeseigenen Immobiliengesellschaft TLG und der Verkauf der Dresdner Wohnungen des Immobilienkonzerns Gagfah geplant.

Aber selbst ohne diese Transaktionen ist laut CBRE die Zehn-Milliarden-Schwelle erreichbar. Nach neun Monaten sind es schon gut acht Milliarden Euro - fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum, rechnete auch das Beratungshaus Jones Lang LaSalle vor. Das ist eine Zeitenwende: Jahrelang stand das Wohnsegment im Schatten des gewerblichen Immobilienmarktes, der bei Transaktionen mehr Dynamik zu bieten hatte. Doch Büro- und Einzelhandelsflächen sind in der Krise schwerer zu vermarkten, das gilt auch für Deutschland: Per Ende September lag das gewerbliche Transaktionsvolumen hierzulande mit 14,5 Milliarden Euro 14 Prozent unter Vorjahr.

Im Wohnsektor gab es allein in der ersten Jahreshälfte vier Großtransaktionen im Gesamtvolumen von 4,6 Milliarden Euro: 21.000 LBBW-Wohnungen gingen an ein Konsortium um die Immobiliengesellschaft Patrizia, 25.000 Wohnungen der BayernLB-Tochter DKBI an die Hamburger TAG Immobilien, 22.000 Wohnungen von Speymill an den Finanzinvestor Cerberus und 24.000 Wohnungen der Baubecon von Barclays an die Deutsche Wohnen.




Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Immobilienmarkt: Der Zehn-Milliarden-Euro-Boom"

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  • die zahlen die hier geliefert werden sind erstaunlich

    jahresumsätze in immobilien die letzten jahre imm dreistellig

    wohnimmobilien laut engels und völkers in 2011
    schlapp 75 mrd

    laut IVD in 2009 wohn und gewerbe insgesamt schlapp 135 mrd

    gebt euch mehr mühe

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