Immobilienmarkt
Preise für Eigentumswohnungen ziehen an

Nach einigen Jahren der Stagnation sind die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Anders sieht die Lage dagegen bei Einfamilienhäusern aus.

HB BERLIN. In Ostdeutschland hätten sie sich sogar deutlich verteuert, teilte das ifs Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen am Dienstag in Berlin mit. Im Bundesdurchschnitt hätten für eine Eigentumswohnung 125 100 Euro bezahlt werden müssen und damit 3,6 Prozent mehr als 2006.

In Westen Deutschlands stieg der Preis für eine Eigentumswohnung nach ifs-Angaben im Mittel um 2,8 Prozent auf 128 300 Euro. In Ostdeutschland betrug der Anstieg 9,4 Prozent auf 107 800 Euro.

"Die höheren Preise resultieren aus den zum Teil deutlichen Preissteigerungen in Ballungsräumen, in denen sich die Eigentumswohnungen weit überproportional verteuert haben", sagte der Leiter des ifs Instituts, Stefan Jokl. Dem seit Jahren durch den drastischen Einbruch im Neubau verknapptem Angebot stehe eine zunehmende Nachfrage durch Zuwanderungen aus wirtschaftsschwächeren Regionen gegenüber.

Bei den Preisen für Einfamilienhäuser sei eine Seitwärtsbewegung zu verzeichnen, teilte das Institut mit. 2007 hätten im Bundesdurchschnitt 161 900 Euro für ein Eigenheim bezahlt werden müssen. Das seien 0,1 Prozent weniger gewesen als im Jahr zuvor.

Während sich die Preise für Eigentumswohnungen zwischen West- und Ostdeutschland sehr stark angenähert hätten, sei der Unterschied bei Einfamilienhäusern immer noch vergleichsweise hoch.

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