ImmobilienpreiseWo sich die Preisblase aufbläht

Die Kaufpreise für Immobilien steigen in den großen Städten schneller als die Mieten. Auch wenn es in Deutschland bislang keine Immobilienblase gibt, läuft der Markt in einigen Städten langsam heiß. Wo zeigt eine Studie.

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    7 Kommentare zu "Immobilienpreise: Wo sich die Preisblase aufbläht"

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    • Wenn nur Angebot und Nachfrage die Münchner Immobilienblase vor dem Platzen bewaren, sind die Preise auf keiner soliden und sicheren Grundlage. München lebt von ständig zuziehenden Menschen, die wegen dem Job nach München kommen. D.h. kommt endlich mal die schon lange herbeigeredete Wirtschaftskrise in Deutschland an, hauen viele wieder ab, da München sonst zu teuer ist...und dann geht es mit den Preisen wieder zurück. Am schnellesten passiert das bei: steigenden Zinsen, steigender Arbeitslosigkeit - weniger Zureisende - und Wegzüge von Nicht-Münchnern (90% der Münchner sind aus anderen Städten?)

    • Informative Zahlen zur rechten Zeit. Das Fortschreiben des Verhaltens der Kauf- und Mietpreise könnte schwierig werden, falls die Euro-Krise die Grundlagen der Preisbildung angreifen sollte. So konnten die ländlichen Regionen (insbesndere Ostdeutschlands) bereits die 3%ige Umsatzsteuererhöhung kaum kompensieren. Sollten die Wünsche des DIW nach Belastung von Vermögen ab 250000/500000 Gehör finden (wie beim Landeschef von Sachsen-Anhalt), so könnte die Gleichgewichtspreise außer Rand und Band geraten. Gleiches könnte ein Divergieren der Einkommens- und Verbraucherpreisentwicklung bewirken - beispielhaft dafür stehen galoppierende Mietnebenkosten, insbesondere Energie. Jene, die Zukunft vorausschauend planen, müssen sich der Frage zuwenden, in welchem Verhältnis sich die Werte unterschiedlicher Anlageklassen verändern. Ob Immobilien erneut so korrelieren, wie in den letzten hundert Jahren ist fraglich, weil gegenwärtig keine kriegsbedingte Angebotsreduzierung erfolgt. Einige Boom-Regionen (darunter im Redaktionsbeitrag genannte) laufen Gefahr, als Produktionsstandorte zu überteuerten. Wirtschaftlichere Alternativstandorte könnten zur Herausforderung werden.

    • Immobilien und Banken gehen Hand in Hand!
      Entweder durch unmittelbare Finanzierung und Eigentum oder durch mittelbar erzwungene In-cash-gehen.
      Wer glaubt die Banken- und Schuldenkrise mit Immobilien überstehen zu können wird sich mal wieder eines besseren Belehren lassen müssen. Das selbstbewohnte Häusle mag was anderes sein, dieses hat aber sicher nichts mit Vermögensanlage und Rendite zu tun.
      Alles andere wird früher oder später zu einer Blase und die Immobilie wird zu Beton am Bein.
      Im übrigen explodiert gerade der Leerstand der Gewerbemietflächen gerade in Ballungszentren in Deutschland.
      Und so fängt es immer an!

    • Ich habe um die Jahrtausendwende 3 Appartements in Heusenstamm in guter Lage in einem ordentlichen Hochhaus gekauft. Jedes für etwas um die 100 TDM. Heute bekomme ich, nach teuren Fenster- und Heizungs Sanierungen, nur noch nur noch etwa 30 - 35 T€ dafür. Der Wert auf dem Immobilien-Markt ist also drastisch gefallen. Was aber viel schlimmer ist, die Kaufkraft dieser 30 - 35 T€ entspricht bei weitem nicht mehr der von 100 TDM.
      Deutsche Bürger investieren gerne in Immobilien. Insbesondere durch die "Erneuerbaren Energien" sind aber nur die Preise neuen Produkten knapp um das Doppelte gestiegen, weil ja überall Energie drin steckt (auch die Miet-Umlagen sind gestigen, meine Miete-Einahme jedoch nicht). Fakt ist, daß ich von dem Geld, daß ich vor etwa 12 Jahren in meine Objekte gesteckt habe heute deutlich weniger als die Hälfte kaufen könnte als damals. Desonders interessant dabei ist, daß die Industie sicher keine Verluste gemacht hat weil sie ja neue "energiereiche" Produkte liefert und sich die steigenden Preise durch die Energie erklären lässt. Der kleine Mann aber der etwas für die Rente investieren wollte muß herbe Verluste seinen Vermögens hinnehmen. So kommt man an das Geld des Bürgers ohne, daß man ihm direkt in die Tasche greifen muß. In Deutschland wird der Bürger eben sehr viel geschickter enteignet als in anderen Ländern. Aber vielleicht war das ja alles nur eine zufällige Entwicklung....

    • Bei Immobilien gibt es in Städten von 30 bis 50 T Einwohner ein besseres und preiswerteres Angebot, wo dann auch die Rendite stimmt.
      In den Metropolen sind Immobilienpreise nur noch fürs große Geld und teilweise mit schlechter Rendite zu haben. Eine Statistik der Fehlspekulationen in den Metropolen wäre mal interessant.
      Bei diesen überteuerten Immobilien steigt das Risiko enorm. Unterhaltungsaufwand und Mietausfälle machen sich überproportional bemerkbar.
      Lieber 3 kleine Immobilien mit 3 guten Verzinsungen, als eine große mit einer riskanten Verzinsung. Was nützt eine Immobilie in der Metropole, wenn die Verzinsung nicht stimmt.

    • Klickorgien unterstütze ich nicht.
      Habe Besseres zu tun.

    • Seit wann hat Frankfurt knapp 1,5 Mio. Bürger? Das sind doch eher so an die 700.000 oder?

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