Immobilienrecht
Vereinbarung gilt

Ein Handwerker der zwar eine den anerkannten Regeln der Technik entsprechende Leistung, aber nicht die vorher vereinbarte höherwertige Leistung erbracht hat, muss nachbessern. Das entschieden die Richter des Bundesgerichtshofes.



Der Handwerker darf nur unverhältnismäßige Nachbesserungswünsche ablehnen.Eine solche Unverhältnismäßigkeit nahm ein Bauunternehmer an, nachdem er die vereinbarten Trockenbauarbeiten zwar nach dem anerkannten Stand der Technik, jedoch schlechter als vertraglich vereinbart erbracht hatte.

Dem widersprachen die Richter: Wer höherwertige Arbeiten bestellt, muss sich nicht mit dem Stand der Technik abspeisen lassen. "Mit diesem Urteil stärkt der BGH die Mängelbeseitigungsansprüche der Auftraggeber und Bauherren", begrüßt Andreas Stücke, Generalsekretär von Haus und Grund Deutschland, das Urteil. Der Auftraggeber könne sich darauf verlassen, dass er auch tatsächlich das bekomme, was er bestellt habe. Aktenzeichen: BGH vom 10. April 2008, VII ZR 214/06



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