Insolvenanträge
Skandal um Level One wird größer

Die Zahl der zahlungsunfähigen Level-One-Unternehmen wächst. Nach der Insolvenz der für die Vermögensverwaltung und für die Hausverwaltung zuständigen Firmen des Konzerns sind inzwischen rund 65 Besitzgesellschaften pleite. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht.

DÜSSELDORF. Dahinter verbergen sich 65 als GmbH & Co. KGs firmierende Immobilienbesitzgesellschaften. Die tatsächliche Zahl der Insolvenanträge ist doppelt so hoch, weil die als Komplementärinnen fungierenden GmbHs jeweils getrennt mitgezählt werden.

Der für die Besitzgesellschaften zuständige Insolvenzverwalter, der Berliner Rechtsanwalt Rolf Rattunde, rechnet damit, dass sich die Zahl der insolventen Level-One-Gesellschaften auf 200 erhöhen wird. Der Konzern hat Darlehen in Höhe von rund 1,3 Mrd. Euro aufgenommen. Zu den größten Kreditgebern zählt die Schweizer Bank Credit Suisse. Die Banken sollen die von Level One gekauften Immobilien regelmäßig zu mehr als 100 Prozent finanziert haben. Hinter der Gesellschaft Level One steht der 35-jährige Österreicher Cevdet Caner.

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