Investments
Fonds: Die Breite macht’s

Anleger sollten auch bei Fonds darauf achten, dass diese möglichst breit investiert sind. So lassen sich Risiken streuen.

Einzelaktien sind nur etwas für Anleger mit starken Nerven, "denn es ist als Immobilienunternehmen schwer, in schnell wachsenden Märkten den richtigen Zeitpunkt für die richtigen Objekte zu finden", sagt Thomas Körfgen, Research-Leiter Immobilien bei SEB Asset Management. Von der Projektplanung bis zum Bau könne sich die Qualität des Standorts schon grundlegend gewandelt haben. Die errechneten Mieten seien dann schnell Makulatur.

Was das finanzielle Risiko angeht, haben es Anleger besser, wenn sie mehr als einen Pfeil im Köcher haben. Etwa, indem sie in einen Fonds investieren, der sein Kapital auf eine Vielzahl von Immobilienaktien streut. Mittlerweile sind fünf von Managern zusammengestellte und ein nur einem Index folgender Fonds in Deutschland zu haben. Zuletzt am erfolgreichsten schnitt der Amadeus Asian Real Estate ab. Der Fonds der Allianz-Tochter Dit legte in den vergangenen zwölf Monaten um 25,4 Prozent zu. Nachteil der von Managern betreuten Fonds sind die hohen Gebühren. Beim Amadeus-Fonds fließen 1,75 Prozent pro Jahr an die Fondsgesellschaft.

Zuletzt nicht ganz so erfolgreich, aber deutlich preisgünstiger ist der Indexfonds DJ Stoxx Asia Pacific 600 Real Estate, der nur 0,7 Prozent pro Jahr an Gebühren abknappst. Da der Ausgabeaufschlag wegfällt, ist der Indexfonds vor allem für Anleger geeignet, die nicht länger als fünf Jahre dabeibleiben wollen. Wermutstropfen beim Indexfonds ist sein hoher Anteil von 32 Prozent an australischen Immobilienaktien, die sich bereits auf dem Zenit befinden.

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