„Keine Preisblasen“
Pfandbriefbanken sorgen sich nicht um Immobilienmarkt

Anzeichen für eine Immobilien-Preisblase sehen die deutschen Pfandbriefbanken derzeit nicht. Die jüngsten Entwicklungen in einigen Großstädten sollten allerdings im Auge behalten werden - vor allem München und Berlin.
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BerlinDen deutschen Pfandbriefbanken bereiten die stark gestiegenen Preise für deutsche Wohnimmobilien derzeit keine Sorgen. "Aktuell sind bundesweit auf den Märkten für Wohnimmobilien keine Preisblasen erkennbar", sagte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Pfandbriefbanken (vdp), am Dienstag in Berlin. Hinter dem Preisanstieg stehe noch immer ein tragfähiges Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Aufmerksamkeit geboten ist nach Darstellung von Franz Eifers vom Marktforscher vdp Research aber in Hinblick auf die Entwicklung auf einigen Regionalmärkten, namentlich in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. Dort hätten die Preise in jüngster Zeit außerordentlich kräftig angezogen.

In den letzten beiden Jahren hätten sich selbst genutzte Wohnimmobilien bundesweit im Schnitt um 4,8 Prozent verteuert, erklärte der Verband. Deutlich höher war die Teuerung in einigen Ballungsräumen und Großstädten. Allein im vergangenen Jahr erhöhten sich die Preise von Eigentumswohnungen in den meisten deutschen Landkreisen lediglich ein bis drei Prozent.

Deutlich kräftiger gingen die Preise aber in München mit 8,7 Prozent, in Berlin mit 8,6 Prozent und in Hamburg mit 8,1 Prozent nach oben. Auch in diesem Jahr erwartet der Verband eine weitere Verteuerung - das wäre das dritte Jahr in Folge.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Und wie ist das mit den Renditen?
    Oder sinkt das Mietpreis/Kaufpreis-Verhältnis durch die Preissteigerungen?

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