Konflikt mit dem Gesetz
Gefängnis-Strafe für Mietnomaden

Mietnomaden soll künftig das Handwerk gelegt werden. Betrüger, die in Mietwohnungen ziehen, obwohl sie von Anfang an nicht vorhaben, Miete zu zahlen. begehen eine Straftat, die prinzipiell mit Gefängnis-Strafe geahndet werden kann.

Mietnomaden sind Betrüger, die in Mietwohnungen ziehen, obwohl sie von Anfang an nicht vorhaben, Miete zu zahlen. Ein solches Vorgehen ist eine Straftat, die prinzipiell mit Gefängnis-Strafe geahndet werden kann. Über ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Tiergarten berichtet der Immobilienverband Deutschland (IVD).

Im verhandelten Fall schloss eine Mieterin mit einem Vermieter einen Mietvertrag. Die Mieterin wusste, dass sie die Miete nie würde zahlen können, belog den Vermieter in einer Selbstauskunft jedoch dadurch, dass sie behauptete, frei von Mietschulden sein.

Es kam, wie es kommen musste: Nachdem sich die Mietschulden häuften, erhob der Vermieter Räumungsklage. Dann erfuhr der Vermieter auch noch davon, dass die Mieterin bei früheren Vermietern noch erhebliche Mietschulden hatte. Für ihn ein Grund, bei der Polizei Strafanzeige zu stellen. Die Richter schlossen sich dieser Auffassung an und verurteilten die Betrügerin zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung.

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