Immobilien
Lagergebäude attraktiv für Investoren

Kapital fließt dort hin, wo es die höchsten Renditen abzuwerfen verspricht – wobei das Risiko nicht außer Acht gelassen werden darf. Zu beobachten ist dies auch auf dem Immobilienmarkt. Seit Bürogebäude weniger Gewinn abwerfen, suchen die Investoren nach Alternativen und entdecken Nischen wie den Markt für Logistikimmobilien.

rrl DÜSSELDORF. „Das Interesse institutioneller Investoren an Logistikimmobilien ist durch die relativ hohen Renditen stark gestiegen“, stellen die Berater von Jones Lang LaSalle fest. Jedoch seien die Renditen von zehn Prozent vor ein paar Jahren auf acht Prozent gedrückt worden.

Nach einer Untersuchung von DTZ Zadelhoff Tie Lung bewegen sich die Anfangsrenditen der Objekte in den fünf deutschen Logistikzentren Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München etwa zwischen 7,4 und 8,8 Prozent, wobei Logistikflächen in Hamburg das höchste Renditeniveau bieten. Die Mieten je Quadratmeter (qm) für Top-Flächen rangieren ausnahmslos über 4,50 Euro und erreichen in der Spitze in München und Frankfurt sechs bzw. knapp sechs Euro.

Die DTZ-Mieterhebung zeigt auch das gewandelte Anforderungsprofil an Logistikflächen: Altbestände erlösen selten mehr als 3,50 Euro/qm, meist weniger als drei Euro/qm. Neue Objekte sind tendenziell besser nutzbar, etwa weil die Tore höher und der Brandschutz besser ist. Zudem erfüllen diese Lagergebäude öfter als früher eine wichtige Forderungen der Investoren: Sie lassen sich leichter auf unterschiedliche Nutzer und Güter umrüsten. Denn Logistikdienstleister suchen, entprechend ihrer Verträge mit der Industrie, kurze Mietlaufzeiten von drei bis fünf Jahren.

DTZ-Logistikspezialist Kai Quardon rechnet 2004 mit weiter steigenden Vermietungen auch durch die EU-Osterweiterung: „Deutschland rückt dann geographisch mehr in den Mittelpunkt“, begründet er dies.

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