Laut Deutscher Bank
Kaum noch Schnäppchen am Immobilienmarkt

Steigende Preise an den Immobilienmärkten machen nach Ansicht der Deutschen Bank lukrative Investitionen in diesem Bereich immer schwieriger. Es fließe mehr Geld in die Anlageklasse, als es geeignete Objekte gebe, sagte Deutsche-Bank-Investmentstratege Stefan Mitropoulos in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters.

HB FRANKFURT. "Günstige Einstiegschancen sind derzeit nicht in Sicht", ergänzte er. In Europa sei vor allem der Londoner Markt weit fortgeschritten, und einige Fonds hätten schon Gewinne mitgenommen. Ein Einbruch am Immobilienmarkt sei aber nicht zu befürchten.

Bei Investitionen in europäische und reifere Märkte in Asien sei eine Rendite von fünf bis fünfeinhalb Prozent zu erwarten. In Großbritannien müssten die Investoren teilweise mit weniger rechnen, erläuterte Mitropoulos.

Japan, Singapur und Hongkong seien wegen der dortigen Wachstumsdynamik weiter sehr interessante Märkte. In Japan sind nach Einschätzung des Strategen die so genannten REITs - börsennotierte Immobiliengesellschaften - zwar schon teuer, "andere Immobilienaktien hingegen noch nicht". Dasselbe gelte für Singapur. Mittelfristig sind nach den Worten von Mitropoulos auch die Immobilienmärkte in Indien und China interessant. Riskant seien wegen der mangelnden Transparenz aber Investitionen in den EU-Beitrittsländer Rumänien und Bulgarien, warnte Mitropoulos.

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