Luxus-Immobilie: Keiner will Beverly House

Luxus-Immobilie
Keiner will Beverly House

Zu Staus dürfte es vor dem Bad nicht kommen: 36 Waschräume hat das Beverly House in Kalifornien. Und 28 Schlafzimmer. Fehlt nur noch der reiche Käufer. Seit sieben Jahren schon wird die Immobilie vergeblich angeboten.
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FrankfurtBeverly House, einst im Besitz des Verlegers William Randolph Hearst, ist auf dem Markt. Der Preis: 135 Millionen Dollar (knapp 99 Millionen Euro). So viel Geld wird im Moment für kein anderes Anwesen im US-Bundesstaat Kalifornien verlangt.

Die Immobilie liegt in Beverly Hills, verfügt unter anderem über 28 Schlafzimmer, 36 Bäder, einen Nachtklub im Art-Deco-Stil und eine Terrasse, auf der 400 Personen gleichzeitig speisen können. Das 24.000 Quadratmeter umfassende Anwesen auf einem privaten Hügel oberhalb des Sunset Boulevard war seit 2007 schon mehrere Male zum Kauf angeboten worden – zunächst für 165 Millionen Dollar.

Die Immobilie, die aus insgesamt fünf Gebäuden besteht, wurde allerdings immer wieder vom Markt genommen – letztmalig vor neun Monaten, als der Preis bei 115 Millionen Dollar lag. Das sagte Hilton & Hyland, ein Partner von Christie's International Real Estate.

Neue Nachbarn sind auch gerade eingezogen

Eigentümer ist der Anwalt Leonard Ross. Er hat sich laut Makler dazu entschieden, Beverly House erneut zum Verkauf zu stellen – nachdem eine andere Super-Luxus-Immobilie in der Nachbarschaft in dieser Woche für 102 Millionen Dollar in bar einen Käufer gefunden hatte. Fleur de Lys war seit 2007 auf dem Markt. Eigentümerin Suzanne Saperstein wollte ursprünglich sogar 125 Millionen Dollar für die Immobilie haben.

„Mit einigen dieser jüngsten Mega-Verkäufe ist eine Grenze durchbrochen worden – und die Leute glauben, dass Los Angeles unbestreitbar in derselben Liga mitspielt wie die Hamptons oder London“, sagt Jeff Hyland, Gründer von Hilton & Hyland. Die Hamptons in der Nähe von New York City sind die Sommerfrische der Reichen der Stadt.

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Preise kletterten um sieben Prozent

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