Macklowe-Immobilien
Deutsche Bank wird New Yorker Hochhaus los

Die Deutsche Bank wird ein New Yorker Hochhaus des einstigen Immobilien-Moguls Harry Macklowe einem Zeitungsbericht zufolge doch noch los. Das 50-stöckige "Worldwide Plaza" in Manhattan ist Medienberichten zufolge für 600 Mio. Dollar an den Immobilienentwickler George Comfort & Sons und dessen Partner RCG Longview verkauft worden.

HB FRANKFURT. Das Wall Street Journal zitiert in seiner jüngsten Ausgabe zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Verträge seien am Freitag unterzeichnet worden, berichten diese. Die Käufer bringen dem Bericht zufolge aber nur 130 Mio. Dollar eigenes Kapital mit, 470 Mio. Dollar leihe ihnen die Deutsche Bank.

Die Deutsche Bank und das Konsortium waren in New York zunächst nicht zu erreichen.

Die Verhandlungen mit den beiden Investoren über die Immobilie schienen bereits Anfang Juni erfolgreich abgeschlossen, vor zwei Wochen galten sie jedoch als gescheitert. "Worldwide Plaza" ist eines von sieben Gebäuden, die Macklowe im vergangenen Jahr an ein von der Deutschen Bank angeführtes Konsortium abtreten musste. Der Investor konnte die Kredite auf die einst für sieben Mrd. Dollar gekauften Häuser nicht mehr bedienen. Damit gingen die Sicherheiten an die Banken. Macklowe stand insgesamt mit 5,8 Mrd. Dollar bei dem Konsortium in der Kreide.

Die Deutsche Bank hat bereits mehrere der Hochhäuser in New York verkauft - allerdings oft billiger, als Macklowe sie im Immobilien-Boom 2007 erworben hat. Das könnte zu Abschreibungen auf die Kredite geführt haben.

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