Makler muss mehr leisten als Anzeigenakquise
Kaufinteressenten können guten Service erwarten

Kaufinteressenten einer Immobilie steht guter Service zu. Damit ein Makler Anspruch auf Provision hat, müsse er mehr tun, als eine Anzeige zu schalten, ein Exposé zu schicken und einen Besichtigungstermin zu vereinbaren, meint die Online-Bank DiBa.

So solle er beim Verkäufer detaillierte Informationen über den Zustand der Immobilie einholen, bei einer Eigentumswohnung beispielsweise Auskünfte bei der Hausverwaltung beschaffen – etwa über Rücklagen und Reparaturbedarf, Kostenverteilung und eventuellen Streit unter Eigentümern.

Rein rechtlich reiche zwar die Weitergabe der Adresse aus. Auf entspannten Wohnungsmärkten hätten Kaufwillige jedoch eine starke Position: Sie könnten die Provisionshöhe drücken oder verlangen, dass der Verkäufer ganz oder teilweise die Maklergebühr bezahlt. Je nach Region verlangen die Vermittler häufig drei bis sechs Prozent des Kaufpreises und auf diese Summe noch 16 Prozent Mehrwertsteuer; schon für manche Zwei-Zimmer-Eigentumswohnung also mehr als 10 000 Euro.

Quelle: News vom 11.08.2005 Seite 22

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