Markt befindet sich in einer Umstrukturierungsphase
Schwedens Immobilienmarkt erholt sich

Das Interesse ausländischer Investoren am schwedischen Immobilienmarkt ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Seit Anfang des Jahres haben ausländische Immobilienfonds rund 38 Mrd. Kronen (4,3 Mrd. Euro) in schwedische Immobilien investiert.

HB STOCKHOLM. Im Gesamtjahr 2002 waren es nur etwa 18 Mrd. Kronen. Für mehr als drei Viertel der Investitionen standen ausländische, zumeist amerikanische und deutsche Fonds. Seit kurzem tummeln sich verstärkt auch britische und norwegische Fonds in Schweden und halten Ausschau nach lukrativen Objekten.

Gleichzeitig befindet sich der schwedische Immobilienmarkt in einer intensiven Umstrukturierungsphase, in der ausländische Unternehmen kräftig mitmischen. Jüngstes Beispiel ist die geplante Übernahme eines der größten Immobilienunternehmen in Schweden, Tornet, durch Lehman Brothers Real Estate aus den USA und den schwedischen Risikokapitalgeber Ratos. Sie wollen für Tornet fünf Mrd. Kronen (561 Mill. Euro) zahlen.

Mit ein Grund für das neue Interesse sind nach Meinung der Immobilienberatungsfirma Newsec in Stockholm die relativ niedrigen Nebenkosten für Steuer- und Rechtsberatung, die in vielen anderen europäischen Ländern Immobiliengeschäfte für ausländische Interessenten erschweren. Positiv wird auch die hohe Liquidität des Marktes bewertet. "Außerdem", sagt Jan Wejdmark, Chef von Newsec in Stockholm, "glauben viele Investoren an eine bessere konjunkturelle Entwicklung im Norden als in Mitteleuropa". Tatsächlich hat Schweden seit Mitte der 90er Jahre bessere wirtschaftliche Eckdaten geliefert als die meisten anderen EU-Länder.

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