Mehr Transparenz soll Anleger locken
Offene Immobilienfonds geloben mehr Transparenz

Schlechte Renditen, Skandale und miese Informationspolitik: 2004 wird als das schwarze Jahr der offenen Immobilienfonds in die Annalen der Branche eingehen.

Doch jetzt wollen die großen Deutschen Fondgesellschaften das Ruder herumreißen und geloben Besserung: Mehr Transparenz lautet das Versprechen, das jetzt die Gesellschaften Deka, CGI, Degi und Difa abgegeben haben.

Die Fondsgesellschaften wollen künftig in ihren Rechenschaftsberichten deutlich detailliertere Informationen liefern. So sollen etwa Darlehensvolumina, Verkehrswerte, Renditen und die zugrunde liegenden Mieten veröffentlicht werden – aufgeschlüsselt allerdings nur auf Ebene der Länder und Regionen. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Fondsobjekten, wie dies die DB Real Estate bei ihrem Fonds schon seit einiger Zeit tut, ist nicht vorgesehen.

Künftig sollen jedoch allen anfragenden Rating-Agenturen Einzelobjektdaten zur Verfügung gestellt werden, versprechen die vier an der Transparenz-Initiative beteiligten Fonds. Dadurch sollen die Voraussetzungen für unabhängige Ratings geschaffen werden.

Die Maßnahmen sollen zügig, teilweise noch in diesem Jahr, umgesetzt werden. Alle Geschäftsberichte für das Jahr 2005 werden den neuen Anforderungen genügen, sichern die vier Gesellschaften Deka, CGI, Degi und Difa in ihrer gemeinsamen Erklärung zu.

Quelle: Immowelt

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