Mieten für einfache Wohnungen steigen
Hartz-IV-Empfänger konkurrieren mit Studenten

Der Umzug von Hartz-IV-Empfängern in kleinere Wohnungen spart weniger Geld als erwartet.

HB DORTMUND. Nach Erkenntnissen des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) lässt die erhöhte Nachfrage die Preise von kleinen und billigen Wohnungen ansteigen. Dies geht aus einer von dem Maklerverband am Dienstag in Dortmund vorgestellten Marktübersicht für Nordrhein-Westfalen hervor.

Demnach sind in mehreren Städten die Kaltmieten für einfach ausgestattete Wohnungen um sieben bis elf Prozent angestiegen, nachdem dort viele Hartz-IV- Empfänger in kleinere Wohnungen umziehen mussten.

In Großstädten konkurrierten die Hartz-IV-Empfänger mit Studenten, die ebenfalls kleinere Wohnungen in einfachen Lagen suchten, erklärte der IVD. Im Gegensatz zu der großen Nachfrage in den Städten sei in ländlichen Regionen das geringere Angebot an Mietwohnungen problematisch.

Dort lebe man eher im Eigenheim. Insgesamt sind laut IVD die Preise für Wohnimmobilien in dem Bundesland in den vergangenen zwölf Monaten überwiegend konstant geblieben.

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