Nach mehrjährigem Bieterverfahren
Berlin verkauft Wohnungsbaugesellschaft an Goldman-Sachs-Fonds

Das Land Berlin hat seine größte Wohnungsbaugesellschaft GSW für 405 Mill. Euro an ein internationales Konsortium verkauft und damit einen deutlich höheren Preis erzielt als in den Haushalt eingestellt.

HB BERLIN. Der Whitehall-Fonds der US-Investmentbank Goldman Sachs und die US-Fonds-Gesellschaft Cerberus erwerben direkt und indirekt 90 Prozent an der mit 1,56 Mrd. Euro verschuldeten GSW, teilte der Senat am Dienstag mit. Zehn Prozent gehe an die Contest Beteiligungs GmbH aus Berlin. Die neuen Eigentümer würden die Anteile an der GSW für mindestens zehn Jahren halten, hieß es weiter.

Anfang 2003 war ein Verkauf der GSW mit ihren knapp 66.000 Wohnungen an die US-Fondsgesellschaft Lonestar an dem mit 215 Mill. Euro zu niedrigeren Angebot gescheitert. Bei dem diesjährigen Bieterverfahren hatte auch eine Fondsgesellschaft mitgeboten, an der unter anderem der US-Investor und Milliardär George Soros beteiligt ist. Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hatte für den Verkauf der GSW ursprünglich nur rund 250 Mill. Euro in den Haushalt eingestellt.

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