Nachfrage nach Büroflächen zieht wieder an
„Die bleierne Zeit in Berlin ist überwunden“

Berlin war immer schon anders als andere deutsche Städte. Auch und erst recht als Immobilienstandort. „Vor dem Fall der Mauer gab es praktisch keinen Bürovermietungsmarkt“, sagt Fabian T. Hüther, Geschäftsführer der CB Richard Ellis GmbH in Berlin. Dominiert wurde der Markt von Eigennutzern, die ihre Bürogebäude erwarben, statt sie zu mieten.

HB,DÜSSELDORF. Diese Situation hat sich im Jahr 15 nach der Wende grundlegend verändert. Längst zählt die Hauptstadt zu den fünf deutschen Immobilienhochburgen, mit gut 520  000 Quadratmetern neu vermieteter Bürofläche erreichte der Markt im Jahr 2000 seinen bisherigen Höhepunkt.

Indes mussten Eigentümer und Investoren – wie allerorts – auch an der Spree Federn lassen. Um gut 17  % ging der Absatz 2001 zurück. Im vergangenen Jahr kam es noch härter: Fast ein Viertel weniger Bürofläche wurde 2003 im Vergleich zum Vorjahr vermietet, so die Analyse von CB Richard Ellis (CBRE), nach eigenen Angaben zuletzt Marktführer auf dem Bürovermietungsmarkt der Hauptstadt. Entsprechend gaben auch die Mieten noch einmal nach: Laut Zahlen von Atis Real Müller, fiel die Spitzenmiete im ersten Quartal dieses Jahres um acht  % und liegt aktuell bei 23 Euro.

Allerdings, so die neueste Studie des Analyseinstituts Bulwien AG, sei in Berlin „langsam Licht am Ende des Tunnels erkennbar“. Zwar sei der Markt immer noch mit großen Unsicherheiten behaftet, jedoch gestalte sich die „Balance zwischen Angebot und Nachfrage tendenziell günstiger als in den andern deutschen Großstädten“.

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