HB PEKING. Die Immobilienpreise in China sind im Juni erstmals seit knapp anderthalb Jahren gefallen. Die durchschnittlichen Preise in 70 Städten gaben leicht um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach, teilte das staatliche Statistikbüro am Montag in Peking mit. Einen Rückgang hatte es zuletzt im Februar 2009 gegeben. Auf Jahressicht zogen die Preise nur noch um 11,4 Prozent an nach 12,4 Prozent im Mai.
Die Regierung sorgt sich vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes, nachdem die Preise für Wohnungen und Häuser drastisch gestiegen waren. Sie hat deshalb die Kreditvergabe eingeschränkt und Regeln eingeführt, die Spekulanten den Kauf mehrere Objekte gleichzeitig erschweren soll.




