Niedrigere Volatilität im Vergleich zu Aktien und Anleihen
Immobilien-Investments bleiben für Investoren weiterhin attraktiv

Kaum hat sich die Immobilie als eigene Anlageklasse und nicht mehr nur als alternatives Investment etabliert, werden Stimmen laut, es bestünde eine „Immobilienblase“ und die Immobilienmärkte seien überteuert.

Richtig ist, dass die Ankaufsrenditen der Immobilien flächendeckend gefallen sind und Immobilien sich somit verteuert haben, jedoch ist eine Beantwortung der Frage der etwaigen Überteuerung der Immobilienmärkte dadurch nicht gegeben.

Interessant ist ein Vergleich des historischen Rendite-Risikoprofils verschiedener Anlageklassen. Im Aktien- und Anleihenbereich ist dies kein Problem. Es bestehen ausreichend Indizes. Im Immobilienbereich hingegen existiert als einzige langfristige Zeitreihe die Investment Property Databank (IPD) für den britischen Immobilienmarkt. Henderson Global Investors hat einen synthetischen pan-europäischen Index für die EU 15 Staaten entwickelt. Dieser Index erlaubt nun, eine historische Analyse der Immobilien im Vergleich zu anderen Anlageklassen.

In den vergangen fünf Jahren hatte demnach in Europa die Immobilie mit einer Gesamtrendite von 7,9 Prozent pro Jahr den höchsten Anlageerfolg, gefolgt von Anleihen (MSCI SDI) mit 5,4 Prozent und Aktien (MSCI Europe) von 0,7 Prozent. Über einen Zeitraum von zehn Jahren verschiebt sich das Bild zugunsten der Aktie mit einer Rendite von 9,7 Prozent pro Jahr, respektive 7,7 Prozent jeweils für Immobilien und Anleihen. Im Risiko der Anlage, gemessen an der jährlichen Volatilität unterschieden sich die Assetklassen erheblich. Immobilen wiesen 3,9 Prozent verglichen mit 5,6 Prozent für Anleihen und 21,8 Prozent für Aktien aus. Gerade aufgrund dieser Zahlen und der geringen Korrelationen mit anderen Assetklassen ist die Immobilie ein wichtiger Bestandteil eines Portfolios und lockt somit weiterhin neues Kapital an.

Um festzustellen, ob ein Markt überhitzt ist und vor einer grundsätzlichen Neubewertung steht, muss es zu einer grundlegenden Veränderung der Bewertungspraktiken gekommen sein oder die Immobilie im Vergleich zu anderen Assetklassen als unattraktiv gelten, so dass Kapital aus dem Immobilienmarkt in andere Assetklassen fließt, was sich negativ auf die Preise auswirkt.

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