Polnische Immobilienmärkte
Warschauer Büromieten steigen

Die polnischen Immobilienmärkte erlebten in den vergangenen 15 Jahren einen tief greifenden Wandel, nachdem ausländische Immobilieninvestoren nach der politischen Wende 1989/1990 frühzeitig das Potenzial des Marktes erkannten und begannen, sich im Land zu engagieren.

HB DÜSSELDORF. Als Mitte der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts der Bedarf an Büroflächen vor allem ausländischer Unternehmen sprunghaft anstieg, stand dem noch ein in Qualität und Quantität völlig unzureichendes Angebot gegenüber.

Binnen zehn Jahren hat sich diese Situation vollkommen gewandelt. "Die seinerzeit vorherrschende reine Bedarfsdeckungsmentalität ist einer zunehmend Preis-Leistungsorientierten Marktentwicklung gewichen", erklärt Wulff Aengevelt, Geschäftsführender Gesellschafter der Aengevelt Immobilien GmbH & Co. KG.

Wichtigster Immobilienstandort des Landes ist die Hauptstadt Warschau, wo die große Nachfrage nach Büroflächen seit Mitte der Neunziger Jahre zu einer starken Neubautätigkeit führte. Die daraus resultierenden, zum Teil drastischen Angebotserweiterungen konnten vom Markt nicht komplett absorbiert werden und erhöhten den Leerstand auf derzeit 10,8 Prozent bei einem Gesamtbestand von 2,4 Millionen Quadratmetern Bürofläche. Teilweise sinkende Mieten waren die Folge, für Spitzenlagen müssen Mieter nach Angaben von Aengevelt aktuell bis zu 20 Euro pro Quadratmeter und Monat zahlen.

Ein Großteil der leer stehenden Flächen befindet sich in der Innenstadt, wurde vor 1989 errichtet und zählt somit zum Altbestand. Trotzdem sind die Mieten auf Grund der guten Lage oftmals weiterhin hoch. Viele Mieter weichen deshalb auf die Nebenlagen aus. "Durch den Angebotsüberhang sind für einen Vertragsabschluss überwiegend qualitative Kriterien ausschlaggebend", so Aengevelt.

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