Luxus-Immobilien in New York
Nach oben keine Grenzen

90 Millionen Dollar für ein Apartment? In New York ist das durchaus möglich. Manhattan erlebt derzeit einen Boom bei Luxus-Immobilien. Die Käufer, oft reiche Unternehmer aus Russland und Asien, zahlen irrwitzige Preise. 
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New YorkWer in Manhattan ein Apartment kaufen will, muss wohlhabend sein. Wer eine Wohnung mit Blick auf den Central Park sucht, muss richtig reich sein. Wem selbst das noch nicht genug ist, der muss zu den Superreichen gehören.

Für solche Menschen entsteht gerade ein neues, passendes Zuhause: das One57, ein schmaler, 306 Meter hoher Luxus-Wolkenkratzer. Es ist das höchste Wohngebäude der Stadt. Die Webseite verspricht einen atemberaubenden Blick. 

Einer, der sich so etwas leisten kann, ist Bill Ackman. Laut „Wall Street Journal“ gehört der New Yorker Hedgefonds-Manager zu einer Gruppe Käufern, die sich ein Apartment gesichert haben: Es erstreckt sich auf 1259 Quadratmetern über den 75. und 76. Stock, verfügt über sechs Schlafzimmer und einen 15 Meter breiten Wintergarten mit Glasdach. Kostenpunkt: mindestens 90 Millionen Dollar, umgerechnet knapp 67 Millionen Euro. Das sind rund 54.000 Euro pro Quadratmeter.

Der Deal, den weder Ackman noch Bauträger Extell Development bestätigen wollten, ist einer der größten Wohnungs-Geschäfte in der Geschichte New Yorks. Bisheriger Rekordhalter ist der russische Milliardär Dmitri Rybolowlew, der im vergangenen Jahr seine Tochter mit einem Apartment für 88 Millionen Dollar beglückte.  

Während sich der Rest Amerikas erst allmählich von der Immobilienkrise erholt, erlebt der Markt für Luxusobjekte in New York derzeit einen Boom. Überall in Manhattan schießen neue Wolkenkratzer in den Himmel, werden historische Gebäude zu Luxus-Wohnanlagen umgebaut. Laut dem New Yorker Immobilienvermittler Cityrealty ist die Zahl der Komplexe, in denen es Apartments im Wert von mindestens 15 Millionen Dollar gibt, deutlich gestiegen: von 33 im Jahr 2009 auf 49 in diesem Jahr.

„Der Luxusmarkt in New York ist wieder auf die Beine gekommen, sogar mit höheren Preisen als beim letzten Höchststand“, sagte kürzlich Jeff Dvorett, Projektmanager des One57. „Die Stabilität des New Yorker Marktes zieht viele Käufer an“.

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Die Kehrseite des Luxus-Booms

Kommentare zu " Luxus-Immobilien in New York: Nach oben keine Grenzen"

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  • @taxnativs
    Wie blöd muss man sein um nicht zu erkennen, dass es sich um einen kleinen Fehler handelt und es 17 Millionen sind.

  • ja das billigste kostet 17 dollar.

    so ne märchen könnt ihr euch in den redaktionen erzählen aber doch nicht weitgereisten lesern.

    mit überteuerten bezahlten immopreisen und den vorab orchestrierten kickbacks sind die irrsten steuermodelle mit steuerersparnis möglich

    gggggrrrrrhhhhh.....

  • "Die billigste kostet 17 Dollar." Das ist die Besenkammer im Keller, oder?

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