
MünchenDie provokante Wohnungsanzeige verbreitete sich Anfang des Jahres im Eiltempo über soziale Netzwerke: Zwei junge Männer boten auf einem Immobilienportal ein WG-Zimmer im begehrten Münchner Stadtteil Schwabing an - für schlappe 125 Euro im Monat. Die Bedingung: Sex. „Du sollst mit jedem von uns (getrennt!) mindestens zweimal in der Woche Liebe machen“, hieß es in der Annonce, die das Portal schleunigst von seiner Homepage löschte.
Die Anzeige war eine Fälschung. Ein paar Tage später berichtete die Münchner „Abendzeitung“ von einer jungen Studentin, die das unmoralische Angebot aus Protest gegen die absurde Situation auf dem Münchner Mietmarkt online gestellt hatte. „Ich pendele jeden Tag 100 Kilometer nach München, weil ich einfach keine bezahlbare Wohnung finde“, zitierte die „AZ“ die junge Frau. „Am Anfang habe ich ein paar Monate gecampt, aber das ist im Winter natürlich nicht möglich.“
2008: 19,6 Prozent*
2009: 20,5 Prozent
2010: 20,1 Prozent
2011: 20,7 Prozent
2012: 21,7 Prozent
* Anteil des Nettoeinkommens, der für Miete inklusive Nebenkosten aufgewendet werden muss.
Quelle: IVD / Statistisches Bundesamt
2008: 17,1 Prozent
2009: 17,7 Prozent
2010: 18,0 Prozent
2011: 18,8 Prozent
2012: 20,0 Prozent
2008: 17,9 Prozent
2009: 17,9 Prozent
2010: 18,4 Prozent
2011: 19,0 Prozent
2012: 19,0 Prozent
2008: 20,1 Prozent
2009: 20,1 Prozent
2010: 19,5 Prozent
2011: 20,1 Prozent
2012: 20,3 Prozent
2008: 16,9 Prozent
2009: 16,9 Prozent
2010: 16,7 Prozent
2011: 16,8 Prozent
2012: 16,9 Prozent
2008: 21,1 Prozent
2009: 21,1 Prozent
2010: 21,0 Prozent
2011: 21,1 Prozent
2012: 21,9 Prozent
2008: 21,5 Prozent
2009: 21,5 Prozent
2010: 20,9 Prozent
2011: 21,0 Prozent
2012: 22,3 Prozent
2008: 21,8 Prozent
2009: 22,4 Prozent
2010: 21,8 Prozent
2011: 22,6 Prozent
2012: 23,5 Prozent
2008: 19,4 Prozent
2009: 18,1 Prozent
2010: 18,5 Prozent
2011: 18,9 Prozent
2012: 19,3 Prozent
2008: 21,6 Prozent
2009: 21,6 Prozent
2010: 21,5 Prozent
2011: 21,8 Prozent
2012: 22,7 Prozent
Die Mieten in München gehören bekanntermaßen zu den höchsten in ganz Deutschland. Es ist kein Zufall, dass das neue Mietrecht im vergangenen Jahr den Beinamen „Lex München“ erhielt.
Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für Leute mit wenig Einkommen, besonders für Studenten, ein Glücksspiel mit ungewissem Ausgang. München ist für Mieter die teuerste Stadt in Deutschland. Die Durchschnittsmiete liegt in der bayerischen Landeshauptstadt über 12,00 Euro.
„München ist ein Zentrum der problematischen Wohnungsmarktentwicklung in Deutschland“, sagt der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Franz-Georg Rips, und spricht von „Mietenhauptstadt“.

wenn man soviel Angst hat um Wohnungen zuvermieten,solle man nichts kaufen um dann zuvermieten.Hate auch ein Haus was ich vermietet hatte,mußte auch meine Mieterin rausklagen wegen Mietrückstände hatte aber erfolg.Haus habe ich verkaufen müssen,wegen Todesfall in der Familie.Suche dringend eine Wohnung und bekomme keine nur weil ich selbständig war und momentan ohne Arbeit bin.Könnte sich ändern sobald ich eine Wohnung habe und man mir eine Chance gibt.

"3- Nachfragefinanzierung auf Pump? Davon haben wir doch schon zuviel!"
und woran wird dies wohl liegen?

Es gibt wohl Wohnungsnot - aber nur Idioten wundern sich darüber!
Wer will den noch Mietwohnungen schaffen, wenn man als Eigentümer durch das völlig überzogen mieterfreundliche Recht mit Einzug des Mieters quasi enteignet wird? Man hat so gut wie kein Verfügungsrecht mehr über seine Wohnung, auch wenn man eine asoziale Mietzecke darin hat.






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