
Sie schrecken auch vor Plattenbauten nicht zurück.
Der Plattenbau ist der Traum eines jeden Verwalters! Sie haben Stahlbeton, sehr robust, kein Schwamm im Gemäuer. Die Instandhaltungskosten sind gering. Alles ist standardisiert. Sie haben überall dieselben Grundrisse, überall dieselben Materialien, dieselbe Elektrik. Wenn Sie die Fassade sanieren wollen, dann gibt es keine störenden Erker. Und wenn die Fenster neu gemacht werden müssen, dann bestellen Sie ein paar Tausend Fenster auf einmal. Sehr günstig.
Dafür sind die Mieteinahmen allerdings bescheiden.
Das sehe ich anders. Nirgendwo finden Sie ein solches Potenzial. Wenn es gut läuft, dann können Sie die Miete von vier Euro auf 5,50 Euro pro Quadratmeter erhöhen – eine Steigerung um über 30 Prozent. Das müssen Sie anderswo erst mal hinkriegen. In einer Seitenstraße vom Ku’damm liegt die Miete bei gut zehn Euro pro Quadratmeter. Aber die können Sie nur schwer auf 12,50 Euro erhöhen. Der Plattenbau ist in einem boomenden Markt mit hoher Nachfrage das Beste, was ihnen passieren kann.
Und in einem schlechten Markt...
... ist er das Schlechteste, was Ihnen passieren kann. Wenn 5.000 Menschen aus einer Stadt von 50.000 Einwohnern wegziehen, dann können Sie sicher sein, dass davon 4.500 aus Ihrem Plattenbau sind.
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1899 Euro*
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 24 Prozent
* Kriterien: Durchschnittsimmobilie, 30 Jahre alt, gepflegter Zustand
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1180 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 10 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1252 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 1 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1692 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 19 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 2237 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 21 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1718 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 15 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1243 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 0 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 2427 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 17 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 2625 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 28 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 2464 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 30 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1479 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 16 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1506 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 16 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1994 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 17 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1426 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 7 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 889 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 8 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1805 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 8 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1788 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 13 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 3692 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 33 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 1827 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 22 Prozent
Preis pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2012: 2346 Euro
Veränderung seit dem zweiten Quartal 2009: + 15 Prozent
Haben Sie keine Angst vor der Finanzkrise? Wenn die Konjunktur schwächelt und Menschen ihre Jobs verlieren, könnten Sie ein Problem bekommen.
Davor habe ich gar keine Angst. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftswachstum und der Mietpreisentwicklung. Wir profitieren sogar von der Finanzkrise. Erstens haben wir durch die niedrigen Zinsen sehr niedrige Finanzierungskosten. Und zweitens sind günstige Wohnungen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gefragt. Eine Wohnung für fünf Euro pro Quadratmeter können Sie sich auch noch leisten, wenn Sie weniger verdienen oder den Job verlieren. Eine Wohnung am Berliner Gendarmenmarkt für eine Kaltmiete von 15 Euro pro Quadratmeter können Sie sich dann nicht mehr leisten. Die Gefahr, dass eine solche Wohnung leer steht, ist größer.
Meinen Sie, dass die Mieten in Deutschland deutlich steigen werden?
Ein klares Ja. Wohnen ist in Deutschland zu billig. Es wird künftig etwas weniger billig werden.
Es gibt Politiker, die sagen, die Mieten seien jetzt schon zu hoch.
Da wird viel Stimmung gemacht. Sachlich ist das aber schlichtweg falsch. Die Mieten sind sowohl im Vergleich zu den Baukosten zu niedrig als auch im Vergleich zu den Einkommen. Da kann sich niemand ernsthaft beschweren. Ich frage mich, wie viele unserer Mieter mehr für Zigaretten und Benzin ausgeben, als für die Wohnungsmiete.

Wie viele Ihrer Mieter sind Hartz-IV-Empfänger?
Aus dem Kopf würde ich sagen: etwa 15 Prozent.
Ist das ein Problem für Sie?
Überhaupt nicht. Die Menschen haben ein Recht auf eine Wohnung. Eine Unternehmenspolitik, die vorsieht, dass nicht an Hartz-IV-Empfänger vermietet wird, würde ich nicht mittragen. Wir vermieten an jede Bevölkerungsgruppe. Wenn das Geld direkt vom Amt kommt, dann ist das eine sichere Sache.
Spielt es für Sie keine Rolle, wie Ihre Häuser aussehen?
Eigentlich nicht. Aber mir ist natürlich auch klar, dass sich mit einem Produkt, das gewissen ästhetischen Ansprüchen genügt, höhere Mietpreise erzielen lassen. Dieser Aspekt ist also Teil der finanziellen Überlegungen – er spielt allerdings nur dann eine Rolle, wenn er sich auch in den ökonomischen Realitäten widerspiegelt. Ein Autobauer stattet auch nicht jedes Fahrzeug mit Alufelgen aus, nur weil es schöner aussieht – der Kunde muss das auch zahlen wollen.

Natürlich ist Wohnen zu billig.
Wer als Normalbürger in den letzten Jahren in den Verdichtunsräumen versucht hat ein Eigenheim zu erwerben, wird festgestellt haben, dass er sich entweder ruinös verschulden muss oder kein Eigenheim bekommt. Das kommt daher, dass er mit dem Geldadel konkurriert, der sein unvorstellbares Vermögen über Immobilien vor dem Währungsverfall schützen will. Der Geldadel erwartet natürlich ein standesgemäßes Auskommen gemäß dem Grundprinzip des feudalen Lebenswandels aus leistungslosem Einkommen. Und dafür muss halt die Mehrheit bluten.
Das Spiel ist das gleiche wie bei den Rohstoffen von Lebensmitteln bis Öl und den Zinskosten, die mit allen hergestellten Produkten den feudalen Lebensstil dieser parasitären "Elite" ermöglichen. Ein Schloß hier, ein bischen Champagner dort, ein Wohchende in Kitzbühl, die Privatschule für die Kinder etc. .. Das muss ja schließlich jemand verdienen / erarbeiten. Und das wir diese bornierte Parsiten-Elite garantiert nicht selbst leisten. im Gegenteil: sie verabscheuen diese Proletarier, die ihren Lebensunterhalt noch durch Arbeit und Leistung erwerben müssen. Denn Leistung ist kein Begriff dem Sie irgendeine Bedeutung zumessen.

Zitat: "Wohnen ist zu günstig".
GENAU!!! Deshalb baue ich ein Wohnmobil, restauriere eine Yacht und kaufe lieber ein portables Haus, weil es ist abzusehen, dass noch mehr Ä...he so denken wie dieser Snob.
Die Mieten haben sich ja erst nur verdoppelt in gerade mal 10 Jahren, gegenüber gestellt eine Gehaltsteigerung von 20% im gleichen Zeitraum.

Unglaublich aber wahr, was dieses Individuum hier ablässt.
Erstaunlich, wenn nicht gar beängstigend aber ist die Tatsache, mit welcher Selbstverständlichkeit und Kaltschnäuzigkeit sich solche Typen hier darstellen.






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