Ratgeber + Hintergrund

Diskussion: Kommentare zu: „Wohnen ist in Deutschland zu billig“

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen. In dieser Funktion kommt uns die Rolle des Moderators zu: Er lässt alle zu Wort kommen, aber er verteilt auch Ordnungsrufe, wenn sich Streithähne gegenseitig beleidigen. Im Zweifelsfall beenden wir eine Diskussion, denn wir bürgen mit unserem Namen für Niveau. Ich bitte Sie deswegen, nennen Sie Ihren Namen, bevor Sie in den Ring steigen und bleiben Sie mit Wortwahl und Inhalt über der Gürtellinie. Diese Kommentarspalte lebt von scharfen Argumenten. Sie verliert ihre Berechtigung, wenn es Ihnen um Selbstdarstellung und Effekthascherei geht. Deswegen fordere ich Sie auf: Bleiben Sie fair!

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 19.09.2012, 13:47 Uhrfaceout

    +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

    Bitte achten Sie auf unsere Netiquette:
    „Nicht persönlich werden“
    http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • 19.09.2012, 13:54 UhrKarsten

      Dem ist nichts hinzuzufügen. Wer meint Wohnen wäre zu günstig versteht kein Stück von Volkswirtschaft und den Bedürfnissen junger Arbeitnehmer. Ich verdiene als Ingenieur nicht schlecht und trotzdem ist es fast unmöglich Wohneigentum zu erwerben. Wenn ich mir dann diese Aussagen anhöre wird mir extrem schlecht. Also bei TAG wird eindeutig nichts mehr gekauft.

    • 19.09.2012, 14:28 UhrDagmarK

      Kleiner Tip zum Wohneigentum: Mal nach Zwangsversteigerungen Ausschau halten, da geht noch was.

    • 20.09.2012, 07:48 Uhrsvebes

      Zitat: es wäre sträflich dies und jenes auszulassen. Strafbar ist es vermutlich nicht hinzuschauen woher das Geld stammt mit dem zu überhöhten Preise in Berin von ausländischen Käufern Immobilien gekauft werden. Vermutlich die selben Schieber, Steuerbetrüger die auch in London kaufen. Eben unsere Milliarden die in Griechenland, etc. versumpft sind. Aber der gemeine deutsche Steuerbeamte schielt halt gierig auf die vermeintlichen Schweizer Milliarden.

    • 20.09.2012, 09:25 UhrRon777

      Hier auf dem Board wird in Teilen eine völlig abgedrehte Diskussion geführt. Viele Teilnehmer sind scheinbar der Meinung, dass es ihr grundsäzlliches Mnschenrecht ist, eine schöne, große Innenstadtwohnung mit Alles-Inklusiv-Sorglospaket zu bewohnen. Das ist absurd. Die Innenstadtflächen und begehrte Stadtteile sind von ihrem Wohnangebot begrenzt. Wir erleben dezeit eine fulminante Rückbesinnung auf das urbane Leben der Städte. Immer mehr Menschen möchten dort wieder wohnen, der Zuzug ist hoch. Dies trifft auf ein fast gleichbleibendes und von der Fläche her begrenztes Angebot. Deshalb steigen die Preise und ein Verdrängungsmechanismus setzt ein. Wenn man nun als Gegenreaktion Mieten deckeln oder sonstige staatliche Eingriffe tätigen würde, der Wohnraum würde trotzdem nicht zunehmen, das Angebot zu gering bleiben. Deshalb stellt sich die grundsätzliche Frage: Haben Geringverdiener, Studenten und Harz4ler ein Grundrecht auf Leben in der Innernstadt? Wenn ja, hieße das, dass Gutverdiener leider draußen bleiben müssten, frei nach dem Motto: "Halt, Sie verdienen zu viel! Sie müssen den süffigen Vorstadtsblock nehmen!" Das ist natürlich überzeichnet. Im Kern zeigt es aber, dass es nicht um schlimmen Kapitalismus geht, sondern wir alle als Gesellschaft im Wandel sind. Es gibt kein Bestandsrecht für ehemalige Studentenviertel - Städte sind keine Museen! Und die hier am Board, die am lautesten schreien, sind eventuell Begünstigte der alten Verhältnisse, als Kreuzberg noch als Multikultiort mit Süffcharkter durchging.

    • 19.09.2012, 14:18 Uhrbabsack69

      LOL!!!Sehr gut ausgedrückt!
      Ich ringe schon die ganze Zeit mit mir einen Kommentar zustande zu bringen,der nicht sofort gesperrt wird.
      Vielleicht nur soviel:Die Welt ist gemacht.Von wem wir sie uns gestalten lassen,können wir selbst bestimmen.Übrigens bin für Waffengesetze wie in Arizona [...]


      +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

      Bitte achten Sie auf unsere Netiquette:
      „Nicht persönlich werden“
      http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • 19.09.2012, 14:56 UhrMarkusZZ

      dont blame the messenger...auch wenn er unangenehmes zu sagen hat..
      vg

  • 19.09.2012, 13:57 Uhrotto936

    Bei solchen "Herren" bekommt Büchners Wort vom "Friede den Hütten, Krieg den Palästen !" ein ganz neue Aktualität.
    Die Gesinnung mancher Kreise ändert sich nie, nur der Schnitt des Anzugs.

  • 19.09.2012, 13:57 Uhrkarstenberwanger

    Mieten und Co. werden steigen, definitiv aber nicht weil die Immobilien real teurer werden, sondern weil das Geld immer weniger wert sein wird. Die Immobilien die tatsächlich real teurer werden, werden ebenso zusammenkrachen und wer meint gerade jetzt in so etwas eh bereits überteuertes investieren zu müssen, der sollte sich mit dem Begriff "Lastenausgleich" gleich mal vertraut machen, den unsere kriminelle Regierung auch irgendwann aus dem Ärmel schütteln wird.

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