Alle Viertel im Überblick
Wo in Berlin die Preise kräftig steigen

In der Hauptstadt lohnt der Immobilienkauf, wenn der Investor die richtige Lage erwischt. In welchen Vierteln die Preise steigen könnten - und wo Käufer vorsichtig sein sollten..
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Die Stadt an der Spree legte bei den Immobilienpreisen eine wahre Bonanza hin - zumindest bei neuen Wohnungen. In den vergangenen vier Jahren legten die Preise für Bestandsobjekten um gut 13 Prozent zu, rare Neubauobjekte sogar um rund 37 Prozent. Das belegt der Index IMX, den die Immobilienbörse monatlich auf Basis von deutschlandweit rund 10 Millionen zum Immobiliebnmarkt berechnet. Häuser laufen weniger gut, sind aber mit plus fünf bis sechs Prozent in dem Zeitraum gefragt.

Ein Investment in der Hauptstadt ist aber kein Selbstläufer. In Quartieren wie Hellerdorf, Kladow in Spandau oder Rhansdorf in Köpenich steigen die Mieten knapp drei Prozent unter dem städtischen Durchschnitt. Stagnierende oder sinkende Mieten sind für Käufer, für die eine hohe Wertsteigerung wichtig ist, auch in einem boomenden Umfeld kein gutes Zeichen.

Gerade in Berlin ist die Lage beim Kauf entscheidend, zumal sich die Top-Lagen aktuell neu sortieren. Welche Viertel im Preis steigen, lässt sich häufig an einigen Indikatoren erkennen. Erfahrungsgemäß steigt zuerst die Nachfrage nach Mietobjekten und dann die Mieten. Im Schnitt liegen sowohl Miete als auch Kaufpreise über dem Marktschnitt. Und Kaufobjekte sind schon jetzt überdurchschnittlich gefragt. Für das Handelsblatt ermittelte Immobilienscout 24 solche Quartiere in Berlin, die genau diese Kriterien erfüllen.

Auf den ersten Platz in der Auswertung schaffte es Charlottenburg, vor allem wegen der aktuell enorm hohen Nachfrage nach Miet- und Kaufobjekten. Beide Werte liegen neun beziehungsweise fünf Prozent über dem Berliner Duchschnitt. Platz zwei belegt Berlin Mitte. Trotz mittlerweile hoher Preise ist dieses Viertel vor allem bei Neubauobjekten Spitze.

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