Tool der Woche
Neue Preisrally beim Strom

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Teure Förderung für Ökostrom

Nicht zuletzt sollten Stromkunden ihre Tarife regelmäßig kontrollieren. Auch in Zukunft dürfte der Strom teurer werden. Branchenexperten erwarten Erhöhungen zur zweiten Jahreshälfte. „Im Juni ist Fußball-WM, da sitzt ganz Deutschland vor dem Fernseher und keiner hat Lust, zum Rechner zu gehen, um sich einen neuen Anbieter zu suchen“, meint ein Branchenkenner. „Dann kommen die Erhöhungen.“

Die Umlage zur Förderung des Ökostroms soll sich nach einer Prognose der vier großen Netzbetreiber weiter verteuern. Die Haushalte müssten demnach 2015 zwischen 5,85 und 6,86 Cent pro Kilowattstunde Strom zahlen. Damit stiegen die Belastungen für einen Durchschnittshaushalt von rund 250 Euro im nächsten Jahr auf rund 280 Euro in 2015.

Wie sehr sich eine mögliche Erhöhung für die Kunden auswirkt, steht allerdings noch in den Sternen. Union und SPD haben in den Koalitionsverhandlungen eine Reihe von Reformen vereinbart, um die Stromkosten zu dämpfen. Auch die Börsenpreise könnten weiter nachgeben. „Unterm Strich könnten die Endkundenpreise 2015 sinken“, befindet bereits der Bundesverband Erneuerbare Energien. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das gilt auch für den Strompreis.

Jens Hagen
Jens Hagen
Handelsblatt / Redakteur
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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Tool der Woche: Neue Preisrally beim Strom "

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  • Dies ist politisch so gewollt, und zwar von allen Parteien. (Linke ausgenommen, bis jetzt)
    Wie kann man nur Stromerzeuger Gewinne g a r a n t i e- r e n - Selbst in den USA ist so etwas nicht möglich.

  • HB: "Die Stromversorger erhöhen ...."

    Falsch! Richtig wäre: "Versorger setzen die drastischen Preiserhöhungen der Öko-Lobby um."

  • Sie können beim Stromwechsel genau ein Mal sparen: Wenn sie den teuren Grundversorgungstarif verlassen! Alles andere sind reine Nebelkerzen für die Bürger. Bei jedem dritten Wechsel landet man für ein paar Monate wieder zwangsweise in der Grundversorgung (meist weil der Netzbetreiber den Wechsel unte fadenscheinigen Argumenten verzögert)und schwupps hat man seinen Sparanteil wieder aufgezehrt. Den Stromerhöhungen, die durch die EEG-Umlage entstehen, entkommt man auch beim Discounter nicht. Trotzdem werde ich weiterhin jedes Jahr wechseln, nur um etwas Unruhe in den Markt zu bringen. Und vielleicht werden eines Tages die Stromversorger sich auch mal um ihre Bestandskunden sorgen? Momentan sind wir nur die Melkkühe ...

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