Wohneigentum
Die letzten Oasen für Immobilienkäufer

Die Preise für Häuser und Wohnungen steigen, in den Großstädten wird das Angebot knapp. Wer aber richtig hinschaut, kann auch in Berlin, München, Freiburg oder Hamburg noch ziemlich gute Geschäfte machen.
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Für Hajo Koch, den windigen Immobilienhai der preisgekrönten hannoverschen „Tatort“-Folge „Wegwerfmädchen“, ist die Welt des Geldes sonnenklar: „Immobilien, Immobilien, Immobilien, das ist die Zukunft.“ Auch wenn Koch Fernsehfiktion ist - seine Prognose ist längst deutsche Realität 2013: Anlageberater, Kapitalanleger, Inflationsbekämpfer kennen derzeit nur ein Mantra: Kauft! Immobilien! Jetzt! Beton ist das neue Gold!

Und es fällt schwer zu widersprechen, trotz stark gestiegener Preise.

Steigende Einkommen, niedrige Zinsen und die Aussicht auf unablässig kletternde Wohnungspreise und Mieten - selten gab es bessere Argumente, sein Geld in Immobilien zu investieren. Und zwar egal, ob sie vermietet oder selbst genutzt werden. "Sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr werden die Preise und Mieten in den von Wirtschaftskraft gezeichneten deutschen Städten weiter ansteigen; in den Top-Städten auch wieder über die Marke von drei Prozent hinaus", sagt zum Beispiel Andreas Schulten. Er ist Vorstand der Firma Bulwien Gesa, die seit Jahren den Immobilienmarkt analysieren.

Das gilt auf jeden Fall für die 15 Metropolen und regionalen Oberzentren, die das Handelsblatt in Zusammenarbeit mit vdp Research, dem Analysehaus des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), als attraktive Ziele für Investoren ausgewählt hat: Städte wie Hamburg, München und Berlin, aber auch Freiburg, Potsdam oder Augsburg.

Zwar steigen hier die Preise schon seit einigen Monaten, zum Teil um zweistellige Prozentraten im Jahresvergleich. Aber - es ist wie im Kasino: Der Gewinn kann sich durchaus lohnen, das Risiko ist nicht zu leugnen - wer sich aber eine klare Strategie zurechtlegt und genau hinschaut, der hat gute Chancen, sozusagen den Jackpot zu knacken.

So haben etwa alle Städte und Stadtviertel, in denen sich Investitionen lohnen, eines gemeinsam: Die Bevölkerung wächst. Gleichzeitig wird weniger gebaut als nötig. Der wichtigste Blick von Investoren geht also auf die Mietstruktur einer Stadt, am besten eines Viertels. Je knapper dort das Angebot an freien Wohnungen, je deutlicher dort die Mieten steigen, desto mehr Wertsteigerungen sind zu erwarten.

„Die Leerstandsquote ist ein wichtiger Indikator für Investoren“, betont Reiner Braun, Vorstandsmitglied des Immobilienmarktforschers Empirica. „Zwischen steigenden Mieten und sinkenden Leerständen besteht ein direkter Zusammenhang.“ Besonders aussichtsreich für Investoren - und im Umkehrschluss dramatisch für Mieter - ist die Situation nach Zahlen von Empirica in München mit 0,6 Prozent Leerstand, Hamburg (0,7 Prozent) und Frankfurt am Main (ein Prozent).

Kommentare zu " Wohneigentum: Die letzten Oasen für Immobilienkäufer"

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  • Immobilienmakler ist kein Traumjob! Allerdings sollte man etwas davon VERSTEHEN!!!! Immer mehr "betrieben" ein Franchising Immoblien Unternehmen und ich habe es schon selbst erlebt, dass hier ABSOLUT KEINE FACHKENNTNIS VORHANDEN IST. Hier "lockt" nur schnell das Geld. Hinterher, wenn dann irgendwas schief gegangen ist, stehen sie nur dümmlich da.

  • aus dem Traumjob wird ganz schnell der Alptraum, wenn man man wegen fehlender Kontakte und zu viel Konkurrenz an keine Objekte und Kunden kommt

  • Traumjob Immobilienmakler

    - keine Qualifikation oder Ausbildung notwendig
    - in Großstädten mit großer Nachfrage noch nicht mal soziale Kompetenz erforderlich
    - Stundensatz von ca. 25.000 Euro bei einer 500.000 Euro Immobilie bzw. 5.000 Euro pro 100.000 Euro Immowert.

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