Regierungsbericht
Wohnungen werden knapper und teurer

Mieten und Preise für Wohnungen steigen vor allem in Ballungsgebieten kräftig. Grund sind teilweise erhebliche Engpässe im Wohnungsmarkt. Das ergibt sich aus einem Bericht der Bundesregierung, der heute vorgelegt wird.
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BerlinIn Deutschland sind laut einem Bericht für die Bundesregierung erhebliche Engpässe im Wohnungsmarkt entstanden, die Mieten und Kaufpreise vielerorts in die Höhe treiben. Nicht nur in wirtschaftsstarken Ballungsgebieten seien „Verknappungstendenzen“ zu erkennen, heißt es im Immobilienmarktbericht des Bauministeriums, der an diesem Mittwoch im Bundeskabinett vorgestellt werden soll.

Die Mietsteigerungen lagen demnach im vergangenen Jahr bundesweit durchschnittlich bei rund drei Prozent. Die höchsten Zuwächse gab es im Vergleich zum Vorjahr in Greifswald mit 10,4 Prozent, Bremen (8,8 Prozent) und Freiburg im Breisgau (8,1 Prozent).

Bei Kauf-Immobilien verzeichnet der Bericht für Neubauten deutliche Preisanstiege. Vor allem in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Düsseldorf gab es demnach Steigerungen von 7 bis 9 Prozent. Der Bericht verweist in diesem Zusammenhang auf „das bewährte Instrumentarium zur sozialen Sicherung des Wohnens“, etwa das Wohngeld. Der Wert aller Immobilien in Deutschland wird auf zehn Billionen Euro geschätzt.

Kommentare zu " Regierungsbericht: Wohnungen werden knapper und teurer"

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  • Zu dem "Wo wohnt man günstig - und wo teuer?" - Kasten:
    Was ein Schrott!! Sind das Wohnungen oder Grundstücke? Im Text ist von Grundstückpreisen die Rede, aber das kann ja nicht ganz stimmen oder? Um was geht es hier? Schmalspur-Qualität ist das !!

  • Wooooooow! Hats die Bundesregierug auch schon gemerkt?Wa hat bloß der Bericht gekostet?

    Vielleicht könnt man erstmal gesetzlich vorschreiben, das Maklercourtagen vom Verkäufer und nicht vom Käufer bezahlt werden, schließlich beauftrgat uch der Verkäufer!

  • @DHS Volle Zustimmung!

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