Reihenhäuser im Schnitt 14 Prozent günstiger als Einzelhäuser
Kosten für eigene vier Wände sinken weiter

Die Baukosten in Deutschland gehen laut einer Studie der Landesbausparkassen (LBS) weiter zurück.

HB BERLIN. Im Vergleich zu 1995 sind nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes die veranschlagten Kosten für das Bauwerk bei Einfamilienhäusern pro Quadratmeter im Jahr 2004 bereits um 7,3 Prozent niedriger. Dieser Trend habe sich im vergangenen Jahr mit minus 1 Prozent fortgesetzt, berichteten die LBS am Montag. Dabei falle auf, dass die Entwicklung zum kostengünstigen Bauen in den neuen Ländern stärker ausgeprägt sei als in Westdeutschland.

In Ostdeutschland liegen die Baukosten im Durchschnitt bereits bei zwei von drei Gebäudetypen unter der Grenze von 1.000 Euro pro Quadratmeter: bei Reihenhäusern mit 920 Euro bereits sehr deutlich, bei Doppelhäusern mit 998 Euro noch relativ knapp. Allerdings habe laut Statistik die Bedeutung dieser Bauformen im Laufe des letzten Jahrzehnts abgenommen, berichteten die LBS weiter. Nur noch 5 Prozent der Einfamilienhäuser in den neuen Ländern wurden demnach 2004 in der Reihe errichtet (nach 16 Prozent im Jahr 1995), 8 Prozent statt vorher 15 Prozent in Doppelhäusern.

Nach Angaben von LBS Research haben vor allem „relativ großzügige Grundstücksangebote und bezahlbare Baulandpreise“ den Anteil der frei stehenden Einfamilienhäuser in den neuen Ländern gleichzeitig von 69 auf über 84 Prozent ansteigen lassen.

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