Rettung des Immobilienfonds
Dekabank schließt Sanierung ab

Die Dekabank hält die Krise ihres offenen Immobilienfonds für überwunden. „Die Sanierung ist auf der Zielgeraden. Anleger, die jetzt noch aussteigen, machen einen Fehler“, sagt Finanzvorstand Fritz Oelrich gegenüber dem Handelsblatt.

FRANKFURT. Deshalb neige sich die Zeit der garantierten Wertentwicklung für den deutschen Fonds dem Ende zu. „Für das Geschäftsjahr zum 30. September 2007 machen wir keine Zusagen mehr“, kündigt Oelrich an.

Die Dekabank müsse keine Garantie mehr für zwei Prozent Performance aussprechen, da die erwartete Wertsteigerung deutlich höher ausfalle. „Wir werden ein Plus von 3,8 Prozent erreichen, in den Folgejahren peilen wir 4,2 Prozent an, und diese Performance werden wir auch erreichen“, gibt sich Oelrich zuversichtlich.

Die garantierte Performance war Teil eines beispiellosen Kraftakts des öffentlich-rechtlichen Fondsdienstleisters, um den Immobilienfonds nicht schließen zu müssen. Die Dekabank hatte wegen der hohen Leerstände bei gewerblichen Immobilien und der Verwicklung eines damaligen Geschäftsführers in den Frankfurter Immobilienskandal Abflüsse in Milliardenhöhe hinnehmen müssen. Nach einem schlechten Krisenmanagement hatte der Vorstandsvorsitzende der Dekabank, Axel Weber, seinen Chefsessel aufgegeben. Sein Nachfolger wurde der frühere Kapitalmarktexperte der HSH Nordbank, Franz S. Waas.

Die gesamte Branche ist im vergangenen Jahr in eine Vertrauenskrise geschlittert, in deren Verlauf die Deutsche Bank ihren offenen Immobilienfonds wegen hoher Mittelabflüsse geschlossen hatte. Die Kunden konnten zeitweise ihre Anteile nicht verkaufen.

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