Schnäppchen kann zum Euro-Grab werden
Altbau-Kauf: Sanierungskosten berücksichtigen

Nicht jedes preiswerte Altbau-Schnäppchen ist auch wirklich billig. Stehen größere Sanierungsarbeiten an, können nicht unerhebliche Zusatzkosten entstehen, um das Haus auf einen aktuellen Stand zu bringen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Verbands privater Bauherren (VPB) hervor.

Demnach sind es vor allem Altbauten aus der Vorkriegszeit, die einen größeren Sanierungsbedarf aufweisen. Neuralgische Punkte seien speziell Haustechnik, Wärmedämmung sowie schlecht isolierte Keller und Dächer. Laut VPB können die notwendigen Zusatzinvestitionen bisweilen knapp die Hälfte des Kaufpreises ausmachen.

Doch auch Häuser jüngeren Baujahrs können des Öfteren nicht sofort nach dem Kauf einfach bezogen werden. So geben Käufer von Gebäuden, die in den 1990er-Jahren errichtet wurden, im Durchschnitt noch einmal rund 16 Prozent der Kaufsumme für nachträgliche Umbauten und Schönheitsreparaturen aus, hat der VPB ermittelt.

Die Fachleute raten deshalb, vor dem Kauf eines Altbaus einen Fachmann zu Rate zu ziehen, damit das vermeintliche Schnäppchen nicht zum Euro-Grab wird.

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